Die Rüstungsindustrie steht zu Beginn des Jahres 2026 erneut im Rampenlicht der Börse. Heute ging es bis dato um rund 1,4 % aufwärts. Ein Treiber: Insbesondere die jüngsten geopolitischen Spannungen rund um Venezuela, wo US-Operationen und die Festnahme von Nicolás Maduro die Lage eskalieren ließen, haben der Käuferseite bei Rheinmetall massiven Rückenwind verliehen. Nachdem die Aktie bis zum Jahreswechsel in einem klar definierten Abwärtstrend gefangen war – gezeichnet durch tiefere Hochs und das Notieren unter der fallenden 50-Tage-Linie –, hat sich das Blatt nun gewendet. Die militärische Eskalation in Südamerika sowie neue Drohungen Donald Trumps bezüglich einer Annexion Grönlands schärfen das globale Sicherheitsbewusstsein und treiben Investoren zurück in Verteidigungswerte, während Dänemark bereits mit Aufrüstung reagiert.

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Charttechnische Befreiung

Seit Beginn dieser Woche zeigt Rheinmetall ein beeindruckendes Momentum. Mit einem Kurssprung hat das Papier die bärische Trendphase vorerst unterbrochen. Besonders signifikant ist die Rückeroberung wichtiger Marken: Die Aktie notiert aktuell wieder über der 50-Tage-Linie bei rund 1.610 Euro und hat sogar die psychologisch wichtige 1.800-Euro-Marke überwunden. Analysten von Bernstein und der Deutschen Bank bestätigen ihre Kaufempfehlungen mit Kurszielen bis zu 2.100 Euro. Diese dynamische Erholung signalisiert den Übergang in ein optimistisches Marktumfeld, wobei technische Experten den schnellen Anstieg als klare Trendunterbrechung werten.

Nachhaltigkeit im Fokus

Damit aus der aktuellen Erholung eine echte Trendwende wird, muss sich Rheinmetall nachhaltig oberhalb der zurückeroberten Durchschnittslinien etablieren. Experten betonen, dass ohne stetige Anschlusskäufe das Risiko einer bloßen „Bärenmarktrallye“ besteht – also einer kräftigen Gegenbewegung innerhalb eines größeren Korrekturzyklus. Das übergeordnete Bild hat sich durch volle Auftragsbücher und die geplante Abspaltung des zivilen Geschäfts jedoch merklich aufgehellt. Erst ein dauerhaftes Verbleiben über den gleitenden Durchschnitten wird das Vertrauen der Bullen langfristig zementieren und den Weg für neue Allzeithochs jenseits der 2.000-Euro-Marke ebnen.

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