Intellego Aktie: Delisting-Schock!
Intellego Technologies droht der sofortige Rauswurf von der Börse. Nachdem eine forensische Untersuchung massiven Bilanzbetrug aufdeckte, hat die Nasdaq nun offiziell den Antrag auf Delisting der Aktie gestellt. Fast der gesamte für 2025 gemeldete Umsatz entpuppte sich als reine Fiktion.
Die Kernfakten des Skandals:
* 640 Millionen SEK gemeldeter Umsatz für 2025 sind materiell falsch.
* Rund 99 % der Erlöse zwischen Januar und September 2025 basierten auf fingierten Aufträgen.
* Acht Großaufträge existierten faktisch nicht; es gab weder Verträge noch Lieferungen.
* Strafanzeige gegen den ehemaligen CEO wegen schweren Betrugs wurde erstattet.
Fiktive Umsätze und manipulierte Belege
Die von KPMG durchgeführte Sonderprüfung zeichnet ein verheerendes Bild der Unternehmensführung. Die Untersuchung ergab, dass der ehemalige CEO Dokumente und Kaufbelege gezielt manipulierte, um die Buchhaltungsfirma und den Markt in die Irre zu führen. Er allein soll die Anweisungen zur fehlerhaften Umsatzrealisierung gegeben haben.
Doch wie konnte ein derartiges Täuschungsmanöver über Monate unentdeckt bleiben? Laut KPMG wurden veränderte Versionen von Kaufaufträgen für die Rechnungsstellung genutzt, während es für die zugrunde liegenden Geschäfte keinerlei reale Basis gab. Die gesamte Finanzberichterstattung des Jahres 2025, einschließlich der Quartalsberichte und Pressemitteilungen, wird nun als massiv irreführend eingestuft.
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CEO-Festnahme und beschlagnahmte Millionen
Die Eskalation zeichnete sich bereits im November 2025 ab, als der ehemalige CEO wegen des Verdachts auf schweren Betrug festgenommen wurde. Infolgedessen wurde der Handel mit der Aktie ausgesetzt und ein Interim-Management eingesetzt. Im Zuge der laufenden Ermittlungen beschlagnahmten die Behörden bereits eine Summe von 100 Millionen SEK.
Das Board of Directors beteuert unterdessen, dass Intellego Technologies trotz des Betrugsskandals über ein lebensfähiges Kerngeschäft verfüge. Man wolle die Geschäftsabläufe nun vollständig überprüfen, um den verbliebenen Wert für die Aktionäre zu sichern.
Klarheit über die tatsächliche finanzielle Verfassung des Unternehmens soll der nächste Geschäftsbericht am 27. Februar 2026 liefern. Zuvor wird eine außerordentliche Generalversammlung stattfinden, auf der die Verantwortlichen den Aktionären Rede und Antwort stehen müssen. Davon wird abhängen, ob das Unternehmen abseits der Nasdaq-Börsenplätze überhaupt eine Zukunft hat.
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