Resmed Aktie: Margen im Fokus
Nach einem starken zweiten Geschäftsquartal legt die Resmed-Aktie eine Verschnaufpause ein und konsolidiert bei rund 258 US-Dollar. Während die jüngsten Zahlen mit einem Umsatzplus von 11 % überzeugten, richten Investoren ihren Blick nun auf die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung. Kann das Unternehmen die Profitabilität im restlichen Geschäftsjahr 2026 stabilisieren?
Profitabilität und Effizienz
Ein zentraler Faktor für die kommenden Monate bleibt die Entwicklung der Bruttomarge. Im abgelaufenen Quartal stieg diese auf 62,3 % (Non-GAAP), was vor allem auf gesunkene Frachtkosten und eine effizientere Fertigung zurückzuführen ist. Analysten achten nun darauf, ob Resmed dieses Niveau innerhalb der vom Management prognostizierten Spanne von 62 bis 63 % halten kann oder ob steigende Betriebskosten die Dynamik bremsen.
GLP-1 als potenzieller Rückenwind
Entgegen anfänglicher Marktbefürchtungen erweisen sich Abnehmpräparate (GLP-1) bisher nicht als Bedrohung für das Kerngeschäft der Schlafapnoe-Therapie. Aktuelle Daten des Unternehmens zeigen einen gegenteiligen Effekt: Patienten, denen GLP-1-Medikamente verschrieben wurden, beginnen mit einer um 10 bis 11 % höheren Wahrscheinlichkeit eine Atemtherapie (PAP). Diese Korrelation könnte sich langfristig als struktureller Vorteil für die Nachfrage nach CPAP-Geräten erweisen.
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Kapitalrückführung und Ausblick
Für Aktionäre stehen zudem konkrete Termine fest. Am 19. März 2026 erfolgt die Auszahlung der Quartalsdividende in Höhe von 0,60 US-Dollar je Aktie. Parallel dazu setzt das Management sein Kapitalrückführungsprogramm fort. Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 sind Aktienrückkäufe im Volumen von über 600 Millionen US-Dollar geplant, was das Ergebnis je Aktie (EPS) zusätzlich stützen dürfte.
Die Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal werden voraussichtlich Ende April veröffentlicht. Bis dahin liegt der Fokus auf der Implementierung digitaler Gesundheitsplattformen. Insbesondere KI-gestützte Funktionen wie der „Comfort Match“-Algorithmus sollen die Patientenbindung erhöhen und die wiederkehrenden Umsätze im Bereich der Zubehörversorgung absichern.
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