Der Rüstungszulieferer RENK hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit neuen Bestmarken bei Umsatz und Auftragseingang abgeschlossen. Dennoch reagierten Anleger mit deutlichen Verkäufen auf die Vorlage der Bilanz. Verantwortlich für die Zurückhaltung ist ein verhaltener Ausblick auf das laufende Jahr, der die starken operativen Ergebnisse in den Schatten stellt.

Obwohl der Konzernumsatz 2025 um knapp 20 Prozent auf 1,37 Milliarden Euro kletterte und das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) überproportional auf 230 Millionen Euro anstieg, richteten Marktteilnehmer ihren Fokus sofort auf die Zukunft. Die Prognose für 2026 sieht ein EBIT zwischen 255 und 285 Millionen Euro vor. Der Mittelwert dieser Spanne liegt rund zwei Prozent unter den bisherigen Erwartungen der Analysten. Zusätzlich trübte ein schwächer als erhoffter freier Cashflow im Schlussquartal die Stimmung, was auf Abflüsse im Working Capital zurückzuführen war.

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Diese leichten Verfehlungen reichten aus, um den Abwärtstrend der Papiere zu beschleunigen. Bei einem aktuellen Kurs von 54,39 Euro summiert sich der Abschlag zum 52-Wochen-Hoch aus dem vergangenen Oktober mittlerweile auf 38,7 Prozent.

Militärgeschäft als Wachstumstreiber

Dabei läuft es operativ durchaus rund. Besonders das Segment für militärische Fahrzeuge glänzte mit einem Umsatzplus von fast 25 Prozent auf 872 Millionen Euro und einer verbesserten operativen Marge. Ein prall gefülltes Auftragsbuch liefert dem Management eine extrem hohe Planungssicherheit. Zum Jahreswechsel lag der Bestand bei einem Rekordwert von 6,68 Milliarden Euro. Aktionäre sollen von dieser Entwicklung durch eine geplante Dividendenerhöhung um 38 Prozent auf 0,58 Euro je Anteilsschein profitieren.

Langfristige Ziele bestätigt

Das Unternehmen hält an seinen ehrgeizigen Mittelfristzielen fest. Bis 2030 soll der Umsatz auf rund drei Milliarden Euro wachsen, angetrieben durch die Expansion in den USA und anhaltend hohe europäische Verteidigungsbudgets. Die nächste Bewährungsprobe für die Wachstumsstory am Kapitalmarkt folgt am 6. Mai 2026 mit der Vorlage der Ergebnisse für das erste Quartal.

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