Angriffe auf die iranische Atomanlage Natans, IAEA-Warnungen vor nuklearen Risiken, steigende Energiepreise — das geopolitische Umfeld bleibt angespannt. Für RENK bedeutet das anhaltende Nachfrage nach Verteidigungstechnik. Und trotzdem notiert die Aktie rund 41 Prozent unter ihrem Jahreshoch.

Rekordauftragsbestand trifft schwachen Kurs

Der Auftragsbestand liegt bei 6,68 Milliarden Euro — ein Rekordwert. Für 2026 erwartet das Management einen Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT soll zwischen 255 und 285 Millionen Euro landen. Bis 2030 will das Unternehmen rund 90 Prozent seines Umsatzes im Verteidigungsbereich erzielen.

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Um diese Ziele zu untermauern, investiert RENK massiv in Kapazitäten: In Augsburg soll die Getriebeproduktion bis Ende 2026 auf 800 Einheiten jährlich steigen. In Michigan fließen bis 2030 rund 150 Millionen US-Dollar in den Standort, in Polen sind weitere Erweiterungen geplant. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf 500 Millionen Euro über vier bis fünf Jahre.

Analysten sehen deutliches Aufholpotenzial

Vierzehn Bankhäuser — darunter J.P. Morgan und Goldman Sachs — sehen den fairen Wert im Schnitt bei 68,46 Euro. Gemessen am aktuellen Kurs von rund 52 Euro entspricht das einem Aufwärtspotenzial von gut 30 Prozent.

Aus dem Unternehmen selbst kam zuletzt ein bemerkenswertes Signal: Der CFO tätigte private Aktienkäufe — ein Schritt, den Marktbeobachter typischerweise als Vertrauensbeweis der Führungsebene werten. Hinzu kommt eine geplante Dividendenerhöhung um 38 Prozent auf 0,58 Euro je Aktie, die auf der Hauptversammlung am 10. Juni 2026 beschlossen werden soll. Grundlage dafür ist ein Nettogewinn von 101 Millionen Euro im Jahr 2025 — eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr.

Am 6. Mai 2026 legt RENK die Zahlen zum ersten Quartal vor. Dann wird sich zeigen, wie schnell der Kapazitätsausbau Früchte trägt und ob die geopolitischen Spannungen die Auftragseingänge weiter nach oben treiben — über die bisherigen Rekordmarken hinaus.

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