Der jüngste Auftrag aus einem nicht näher genannten osteuropäischen Land ist ein klares Zeichen dafür, dass der Getriebehersteller Renk seine strategische Position entlang der NATO-Ostflanke massiv ausbaut. Die Bekanntgabe erfolgte am Freitag, den 28. November 2025 in Augsburg. Der Rahmenvertrag, angesiedelt im hohen zweistelligen Millionenbereich, sichert Renk ein lukratives und vor allem planbares Geschäft im sogenannten Aftermarket-Segment bis ins Jahr 2028.

Es geht hierbei nicht um die Lieferung neuer Großgeräte, sondern um die Einsatzbereitschaft bestehender Plattformen. Renk liefert Ersatzgetriebe, Motoren und Servicepakete für eine breite Palette an Fahrzeugen – von Kampfpanzern über Haubitzen bis hin zu geschützten Transportfahrzeugen. Diese Maintenance, Repair and Overhaul (MRO)-Dienstleistungen sind in der aktuellen geopolitischen Lage unverzichtbar.

HSWL und die breite Produktpalette

Der Auftrag belegt die technologische Durchdringung des osteuropäischen Marktes durch Renk-Technologie. Es wird erwartet, dass die Ersatzteillieferungen Getriebetypen wie die bewährte HSWL-Serie (Hydromechanisches Schalt-Wende-Lenkgetriebe) umfassen. Diese sind das Herzstück zahlreicher westlicher Kampfpanzer und Schützenpanzer.

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Durch die Lieferung von Ersatzteilen für eine so große Vielfalt an ketten- und radgetriebenen Fahrzeugen unterstreicht Renk die Breite seines Portfolios und seine Rolle als Systempartner. Die schnelle Auslieferung, die teilweise noch in diesem Jahr beginnen soll, demonstriert zudem die hohe Agilität und Produktionsgeschwindigkeit des MDAX-Unternehmens.

Aktienkurs: Die Gewöhnung an den Boom

Dass der Aktienkurs von Renk nicht signifikant auf die Neuigkeiten reagierte, ist bezeichnend für die aktuelle Marktsituation. Die Anleger haben sich bereits an die Flut von Großaufträgen im Zuge der weltweiten Aufrüstung gewöhnt.

Ein Auftrag im zweistelligen Millionenbereich ist zwar operativ wichtig, wirkt aber angesichts der Milliarden-Umsätze und des massiven Auftragsbestandes von Renk nicht mehr kursbewegend. Die Erwartungshaltung des Marktes ist extrem hoch, und nur wirkliche Großaufträge im dreistelligen Millionenbereich oder neue strategische Partnerschaften können den Aktienkurs noch wesentlich beflügeln. Der Auftrag ist aber defintiv ein Beweis für die stabile, kontinuierliche Geschäftsentwicklung des Rüstungsspezialisten.

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