Renault Aktie: Kurzer Höhenflug vor dem Abgrund?

Ein einzelner Tag mit kräftigem Plus ändert nichts an der tristen Realität: Renault kämpft ums Überleben. Während die Aktie am Donnerstag über 3,7% zulegte, zeigt der langfristige Chart eine schonungslose Abwärtsspirale. Steht der französische Autobauer vor der Wende – oder ist dies nur ein letztes Aufbäumen vor dem endgültigen Fall?
Düstere Bilanz: Über 35% unter dem Jahreshoch
Der jüngste Kursanstieg wirkt wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Die nackten Zahlen sprechen eine klare Sprache:
- Seit Jahresanfang verbuchten Anleger ein Minus von fast 28%
- Das 52-Wochen-Hoch von 52,50 Euro liegt in weiter Ferne
- Selbst der 200-Tage-Durchschnitt von 43,56 Euro erscheint unerreichbar
Die Aktie notiert bei 33,84 Euro – mehr als ein Fünftel unter ihrem langfristigen Durchschnitt. Doch was treibt den Titel eigentlich so konsequent in die Tiefe?
Neue Modelle als Rettungsanker?
Kann die Produktoffensive den Abwärtstrend stoppen? Am 8. September enthüllt Renault in München die neue Clio-Generation. Der Kleine war im ersten Halbjahr 2025 mit 130.500 verkauften Einheiten tatsächlich Europas meistverkauftes Auto.
Parallel forciert der Konzern die Expansion in Wachstumsmärkten. In Indien treibt Renault eine Multi-Energiestrategie voran und bestätigt die Einführung der nächsten Duster-Generation für Anfang 2026.
Doch reichen diese Initiativen aus, um den strukturellen Herausforderungen zu begegnen? Der Automobilsektor befindet sich im fundamentalen Wandel – und Renault hinkt hinterher.
Analysten sehen Potenzial – aber zu welchem Preis?
Interessant: Das durchschnittliche Analystenkursziel liegt bei 46,38 Euro. Das impliziert ein Aufwärtspotenzial von über 37% vom aktuellen Niveau. Eine gewagte Prognose angesichts der anhaltenden Schwäche.
Die große Frage bleibt: Handelt es sich bei der aktuellen Bewertung um eine einmalige Einstiegsgelegenheit – oder fangen Anleger hier fallende Messer? Die technischen Indikatoren geben keine klare Richtung vor: Der RSI bei 48,8 signalisiert weder Überkauf noch -verkauf.
Die Volatilität von 24% zeigt jedoch: Die Märkte sind unsicher. Und das zu Recht. Renaults Schicksal hängt nicht von einem guten Tag ab, sondern von der erfolgreichen Transformation eines gesamten Konzerns. Der Weg nach oben bleibt steinig.
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