Red Cat Aktie: Starker Performance-Schub!
Die Red Cat-Aktie zündete zum Wochenschluss einen imposanten Kursturbo: Ein Plus von über 15 Prozent auf 9,16 US-Dollar binnen eines Handelstages. Verantwortlich für die Rally sind weniger Quartalszahlen als vielmehr die Erwartungen rund um das "Drone Dominance"-Programm der US-Armee – und eine wichtige Investorenkonferenz Mitte Januar.
Starkes Kaufinteresse treibt den Kurs
Am 2. Januar sprang die Aktie von 8,25 US-Dollar bei Handelsbeginn auf 9,16 US-Dollar zum Schlusskurs. Das Handelsvolumen lag mit 11,53 Millionen Stück deutlich über dem Durchschnitt von rund 8,2 Millionen Aktien. Die Bewegung deutet auf institutionelle oder breit gestreute Retail-Käufe hin – möglicherweise positionieren sich Investoren im Vorfeld kommender Unternehmensnachrichten.
Seit dem Jahrestief im April bei 4,19 US-Dollar hat sich der Kurs mehr als verdoppelt, bleibt aber noch ein gutes Stück vom Januar-Hoch bei 13,70 US-Dollar entfernt.
Drohnenaufträge als Kurstreiber
Analysten rechnen damit, dass Red Cat im laufenden Jahr von Großaufträgen des US-Verteidigungsministeriums profitieren könnte. Konkret steht das "Drone Dominance"-Programm im Fokus: Schätzungen zufolge könnten 7.500 Drohnen bestellt werden, was einem Umsatzvolumen von rund 37,5 Millionen US-Dollar entspräche.
Hinzu kommt die kürzlich erhaltene "Blue List"-Zertifizierung für das FANG-FPV-Drohnensystem. Diese Freigabe ist Voraussetzung für Beschaffungen durch das Pentagon und öffnet den direkten Zugang zu Regierungsaufträgen.
Allerdings verschob das Unternehmen bewusst Umsätze in Höhe von etwa 25 Millionen US-Dollar ins Jahr 2026, da es sein "Edge 130 Blue"-System durch die verbesserte Variante Trichon ersetzt. Die Entscheidung soll langfristig die Wettbewerbsfähigkeit sichern, belastet jedoch kurzfristig die Erlöse.
Hoher Cash-Bestand, aber noch keine Gewinne
Im jüngsten Quartal meldete Red Cat 9,6 Millionen US-Dollar Umsatz – ein Anstieg von 646 Prozent im Jahresvergleich. Trotz des dynamischen Wachstums schreibt das Unternehmen weiterhin rote Zahlen. Der Cash-Bestand liegt bei rund 212 Millionen US-Dollar, was zunächst Spielraum für den Ausbau der Produktionskapazitäten gibt. Die Burn-Rate bleibt jedoch hoch, sodass die Profitabilität auf absehbare Zeit nicht erreicht wird.
Needham-Konferenz im Blick
Am 14. Januar präsentiert sich das Management auf der Needham Growth Conference in New York. CEO Jeff Thompson und CFO Christian Morrison nutzen solche Auftritte häufig für Updates zu Auftragseingängen oder strategischen Weichenstellungen. Der jüngste Kursanstieg könnte darauf hindeuten, dass der Markt mit positiven Nachrichten rechnet – etwa mit neuen Verträgen aus dem Short Range Reconnaissance (SRR)-Programm der US-Armee.
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