Red Cat Aktie: Analysten drehen auf
Starkes Umsatzwachstum, ein gut gefülltes Auftragsbuch — und trotzdem wachsende Verluste. Red Cat Holdings lieferte mit seinen Jahreszahlen 2025 ein zweigeteiltes Bild, das Analysten offenbar zum Umdenken bewegt hat.
Hochstufung trotz roter Zahlen
Am 21. März 2026 hob Wall Street Zen seine Einstufung von „Sell" auf „Hold" an und erhöhte das Kursziel von 15 auf 20 US-Dollar. Als Begründung nannte die Firma die verbesserte Finanzperformance — bei gleichzeitig vorsichtigem Blick auf die langfristigen Aussichten. Needham & Company und Ladenburg Thalmann hatten ihre Kursziele bereits kurz zuvor ebenfalls auf jeweils 20 Dollar angehoben, beide mit „Buy"-Rating.
Die Zahlen, die diese Bewegung ausgelöst haben, sind beeindruckend — zumindest auf der Umsatzseite. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 erzielte Red Cat 26,2 Millionen Dollar Umsatz, ein Anstieg von knapp 2.000 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr wuchs der Umsatz um 161 Prozent auf 40,7 Millionen Dollar.
Die Kehrseite: Der Nettoverlust weitete sich auf 72,1 Millionen Dollar aus, nach 53,5 Millionen im Vorjahr. Die Betriebskosten verdoppelten sich auf 67,9 Millionen Dollar — getrieben durch Investitionen in Forschung, Vertrieb und Verwaltung. Das Unternehmen befindet sich erkennbar in einer Wachstumsphase, in der Skalierung Vorrang vor Profitabilität hat.
Produktion und Aufträge
Für 2026 setzt Red Cat stark auf die „Black Widow"-Drohnenplattform. Das Management plant, die Produktion in der ersten Jahreshälfte auf 1.000 Einheiten pro Monat hochzufahren. Die Ukraine hat formal eine Anfrage für das System gestellt — ein Markt, der laut Unternehmensangaben jährlich rund 350.000 ISR-Drohnen absorbiert. Zusätzlich sicherte sich Red Cat Aufträge von einem zweiten Verbündeten im asiatisch-pazifischen Raum, mit Lieferungen über das gesamte Jahr 2026 verteilt.
CEO Jeff Thompson wies darauf hin, dass Aufträge im Zusammenhang mit der „Operation Epic Fury" im Nahen Osten derzeit abgewickelt werden, was die Zeitplanung für einen neuen Vollproduktionsvertrag mit dem US-Armeeprogramm SRR leicht verzögert.
Liquidität als Puffer
Finanziell steht Red Cat deutlich stabiler da als noch vor einem Jahr. Die Kassenbestände stiegen von 9,2 Millionen auf 167,9 Millionen Dollar — genug, um nach eigenen Angaben 18 bis 24 Monate Forschung und Produktionsausbau zu finanzieren. Eine formale Umsatzprognose für 2026 hat das Management noch nicht veröffentlicht; Wall-Street-Schätzungen gehen von rund 143 Millionen Dollar aus. Der Abschluss der Produktionswerkzeuge für die Vollserienproduktion soll noch in diesem Monat erfolgen und die Stückkosten spürbar senken.
Die Aktie hat seit ihrem Tief im April 2025 bei rund 4,19 Euro eine bemerkenswerte Erholung hingelegt, notiert aktuell aber rund 26 Prozent unter dem Jahreshoch vom Januar 2026.
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