Realty Income geht in eine entscheidende Woche: Morgen nach Börsenschluss legt der Net-Lease-REIT seine Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Die Aktie notiert dabei nahe am frischen 52‑Wochen-Hoch – die Erwartungen sind also alles andere als niedrig. Worauf kommt es im Update des Managements wirklich an?

Termin, Erwartungen und ein hoher Maßstab

Das Unternehmen hat angekündigt, die Ergebnisse am 24. Februar 2026 nach US-Börsenschluss zu veröffentlichen. Anschließend folgt eine Telefonkonferenz für Investoren.

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Laut Zacks rechnen Analysten für das Quartal mit 1,08 US‑Dollar Gewinn je Aktie (rund +2,9% zum Vorjahr) und 1,46 Mrd. US‑Dollar Umsatz (etwa +9,1%). Bei den Mieteinnahmen (ohne erstattete Nebenkosten) liegt die Konsensschätzung demnach bei 1,30 Mrd. US‑Dollar nach 1,20 Mrd. US‑Dollar im Vorjahresquartal. Auffällig: Die Schätzungen haben zuletzt leicht nach oben gedreht – der Konsens beim Gewinn je Aktie wurde innerhalb von 30 Tagen um 0,3% angehoben.

Warum die Aktie Rückenwind hat

Die Aktie hat in den vergangenen Wochen an Tempo gewonnen und notiert laut den bereitgestellten Daten mit 56,11 € praktisch auf ihrem 52‑Wochen-Hoch. Das schafft Rückenwind – erhöht aber auch den Druck, mit soliden Zahlen und einem überzeugenden Ausblick zu liefern.

Ein wichtiger Stimmungsfaktor bleibt zudem die Dividendenstory: Am 17. Februar meldete Realty Income die 668. monatliche Dividende in Folge. Genau diese Verlässlichkeit ist für viele Anleger ein Kernargument – gerade dann, wenn der Kurs zuvor bereits gut gelaufen ist.

Strategische Schritte: Kapital, Partner – und neue Gebühreneinnahmen

In den Wochen vor dem Bericht kamen mehrere Impulse zusammen, die das Interesse am Titel gestützt haben:

  • Partnerschaft mit GIC: Eine strategische Kooperation mit dem singapurischen Staatsfonds, bewertet mit 1,70 Mrd. US‑Dollar. Das unterstreicht die Fähigkeit, großvolumige Transaktionen mit starken Partnern zu stemmen.
  • Wandelanleihe: Realty Income schloss eine 862,5 Mio. US‑Dollar schwere Emission von wandelbaren Senior Notes (3,5%, fällig 2029) ab. Der Nettoerlös von rund 845,5 Mio. US‑Dollar soll unter anderem für Schuldentilgung und Zukäufe genutzt werden – also genau für die Stellschrauben, die den künftigen Cashflow prägen.
  • Analysten-Upgrades: Scotiabank stufte auf Outperform, Deutsche Bank auf Buy hoch (jeweils laut CNBC-Partnerdaten im Quelltext). Das allein ist kein Garant – aber es zeigt, dass die jüngsten Maßnahmen am Kapitalmarkt bei Teilen des Research gut ankommen.

Ein zusätzlicher Punkt, der im Call spannender werden könnte: Laut The Motley Fool baut Realty Income ein institutionelles Asset-Management-Geschäft auf, das gebührenbasierte Einnahmen liefern soll – ein Modell, das auch andere Immobilienwerte nutzen. Noch ist das Thema früh, aber Details zu Fortschritt und Erlöspotenzial wären ein klarer Mehrwert gegenüber einem „Standard-REIT-Update“.

Zum operativen Fundament nennt Zacks außerdem eine breite Basis: mehr als 15.500 Objekte (Stand 30. September 2025), eine Rent-Recapture-Rate von 103,5% über 284 auslaufende Verträge (Q3 2025) und eine starke Gewichtung defensiver Branchen (die vier größten Kategorien zusammen 33,1% der annualisierten Basismiete).

Am 24. Februar nach Börsenschluss steht damit nicht nur der Blick zurück auf 2025 an, sondern vor allem der Blick nach vorn: Ob das angepeilte Investitionsvolumen von rund 5,5 Mrd. US‑Dollar für 2025 erreicht wurde – und wie konkret die Akquisitionspipeline für 2026 aussieht – dürfte die entscheidende Messlatte für die nächste Kursrichtung sein.

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