Rambus Aktie: KI-Turbo zündet
Die Speicherindustrie steht vor einem historischen Boom, und Rambus sitzt am richtigen Tisch. Während sich Berichte über drohende RAM-Engpässe und Preiserhöhungen bei Herstellern wie ASUS verdichten, profitiert der Technologie-Lizenzgeber von der massiven Nachfrage nach Hochleistungsspeichern für KI-Anwendungen. Die Aktie schloss die erste Handelswoche des Jahres mit einem kräftigen Sprung nach oben – ein klares Zeichen, dass der Markt das Potenzial erkennt.
Im Sog des Speicherbooms
Der Kursanstieg von fast 10% am Freitag ist kein Einzelphänomen. Rambus bewegt sich im Gleichklang mit der gesamten Halbleiter- und Speicherbranche, angeführt von Schwergewichten wie Micron Technology, die zeitgleich zweistellig zulegten. Der Treiber ist eine sich zuspitzende Erzählung: Fachmedien wie Tom's Guide berichten von einer bevorstehenden „RAM-Rationierung“ im Jahr 2026. Hintergrund sind Lieferengpässe bei kritischen Komponenten, die Hersteller bereits zu Preiserhöhungen ab dem 5. Januar zwingen.
Als führender Anbieter von Schnittstellentechnologien für Hochbandbreiten-Speicher (HBM) ist Rambus in einer einzigartigen Position. Das Unternehmen verdient nicht mit der Herstellung von Speicherchips, sondern mit der Lizenzierung der Technologien, die diese Chips überhaupt erst mit modernen Prozessoren, insbesondere für KI-Server, kommunizieren lassen. Bei steigenden Preisen und Knappheit profitiert Rambus somit indirekt von der gesamten Wertschöpfungskette.
Fundament und institutionelles Vertrauen
Die fundamentale Basis für den Optimismus ist solide. Rambus operiert mit einer Bruttomarge von 80% und einer EBIT-Marge von 39,6% – Kennzahlen, die auf ein äußerst profitables Geschäftsmodell hindeuten. Dies scheint auch große Investoren überzeugt zu haben: Im dritten Quartal 2025 erhöhte Allspring Global Investments seine Position in Rambus um spektakuläre 626,9% auf knapp 500.000 Aktien. Solche massiven Zukäufe institutioneller Anleger signalisieren langfristiges Vertrauen.
Der Markt für HBM-Speicher, in dem Rambus eine Schlüsselrolle spielt, wächst rasant. Prognosen, die ursprünglich ein Volumen von 100 Milliarden US-Dollar bis 2030 sahen, werden nun bereits für 2028 erwartet. Dieser „Superzyklus“ wird direkt von der explosionsartigen Nachfrage nach KI-Infrastruktur getrieben, für die Hochgeschwindigkeitsspeicher unverzichtbar sind.
Ausblick auf eine volatile Woche
Die Analystenmeinung spiegelt die positive Stimmung wider: Der Konsens liegt bei „Buy“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von 108,14 US-Dollar, was ein weiteres Aufwärtspotenzial von knapp 9% vom aktuellen Niveau bedeuten würde. Technisch gesehen hat die Aktie mit dem Schluss bei 99,91 US-Dollar eine wichtige Widerstandszone überwunden.
Die unmittelbare Zukunft hängt stark von der weiteren Bestätigung des Speicher-Engpass-Narrativs ab. Die angekündigten Preiserhöhungen der Komponentenhersteller in dieser Woche werden genau beobachtet. Sie könnten als weiterer Beweis für die Verknappung dienen und Rambus zusätzlichen Rückenwind geben. Für Anleger bleibt die Aktie eine hochvolatile, aber zentral positionierte Wette auf den anhaltenden KI- und Speicherboom.
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