Raiffeisen Bank-Aktie: Die RBI schlägt in Rumänien zu!
Vor Kurzem war es noch ein Gerücht, nun gibt es bereits Gewissheit. Wie die Raiffeisen Bank International (RBI) am Samstag mitteilen ließ, übernimmt man das Rumänien-Geschäft der spanischen BBVA für 591 Millionen Euro. Die Transaktion soll im vierten Quartal abgeschlossen werden. Wie üblich steht dies unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. So jene nicht ausbleiben, will die RBI die BBVA Group Romania in bestehende Strukturen integrieren und auf diesem Wege Synergieeffekte mitnehmen.
Dem Unternehmen zufolge steigt man mit der Übernahme gemessen an der Bilanzsumme zur drittgrößten Bank in Rumänien auf. Damit treibt die Raiffeisen Bank auch wieder ihr Wachstum in Osteuropa voran, nachdem von dort in den letzten Jahren aufgrund der Probleme mit der Russland-Tochter vor allem negative Nachrichten kamen. Die Börse konnte auf die Meldung bislang nicht reagieren. Im außerbörslichen Handel bei Lang & Schwarz passierte am Samstag nicht allzu viel.
Raiffeisen Bank: Getrübte Stimmung
Die Raiffeisen Bank ließ bereits in der Vergangenheit mitteilen, offen für Zukäufe zu sein. Größere Übernahmen hat es seit Jahren nicht gegeben und der eine oder andere Investor dürfte über den Vorstoß wahrscheinlich erfreut sein. Das Ganze steht derzeit aber natürlich unter dem Schatten eines schwer angeschlagenen Marktes. Besonders Banken geraten aufgrund von latenten Zinssorgen unter Druck.
Die Aktie der Raiffeisen Bank konnte sich dem in der ausgelaufenen Handelswoche nicht entziehen. Nachdem es am Freitag um 3,7 Prozent in die Tiefe ging, landete das Papier bei noch 36,08 Euro. Das ist nüchtern betrachtet kein schlechter Kurs. Doch der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 44,60 Euro wird kontinuierlich größer und eine Entspannung zeichnet sich momentan nicht ab.
Korrektur auf breiter Front
Allgemein sind Aktien momentan wenig beliebt, während Anleger aufgrund rasant steigender Ölpreise und zunehmender Sorge um die europäische Konjunktur die Flucht in als sicher geltende Investments antreten. Wie lange sich diese Phase hinziehen mag und ob es eine Erholung geben könnte, das steht in den Sternen. Auszugehen ist aber davon, dass die RBI-Aktie weiter unter Druck steht, solange an den Märkten Verkaufslaune herrscht.
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