Puma Aktie: Nächster Umbau-Schritt
Nach dem als „Reset-Jahr“ deklarierten 2025 justiert Puma weiter an seiner Konzernstruktur. Der Sportartikelhersteller gliedert den Bereich Training aus und holt sich für die Leitung prominente Verstärkung von der Konkurrenz. Damit setzt das Unternehmen seinen Restrukturierungskurs konsequent fort, um in den definierten Wachstumsfeldern schneller agieren zu können.
- Strategie: Eigenständige Business Unit für Training gegründet
- Personalie: Marwin Hoffmann (ehemals Adidas) übernimmt Leitung
- Charttechnik: Kurs hält sich stabil über der 200-Tage-Linie
Fokus auf beschleunigte Entscheidungen
Puma löst die Kategorie Training aus der bisherigen Verbindung mit dem Laufsegment (Running) heraus. Die neu geschaffene, eigenständige Business Unit wird direkt am Hauptsitz in Herzogenaurach angesiedelt. Das Management verspricht sich durch diesen Schritt verkürzte Entscheidungswege und eine größere Nähe zu strategischen Partnern wie der Fitness-Rennserie HYROX.
Training gehört neben Running, Football und Sportstyle zu den vier globalen Prioritäten, die Puma bereits im Vorjahr definiert hatte. Die organisatorische Entflechtung soll nun die notwendige operative Schlagkraft sicherstellen, um in diesem wettbewerbsintensiven Marktanteile zu gewinnen.
Ex-Adidas-Manager übernimmt das Ruder
Für die Führung der neuen Einheit konnte Puma einen erfahrenen Branchenkenner gewinnen. Marwin Hoffmann wird als Vice President die Business Unit Training leiten. Er berichtet direkt an Chief Brand Officer Maria Valdes. Hoffmann kommt vom direkten Wettbewerber Adidas, wo er zuletzt das globale Outdoor-Marketing verantwortete.
Die bisherige Leiterin der kombinierten Einheit, Erin Longin, fokussiert sich künftig ausschließlich auf den Bereich Running, der von Boston aus gesteuert wird. Diese klare personelle und geografische Aufteilung unterstreicht den Willen des Konzerns, beide Kategorien unabhängig voneinander zu skalieren.
Stabilisierung nach dem Reset
Die Maßnahme bettet sich in das laufende Restrukturierungsprogramm ein, das Puma im dritten Quartal 2025 startete und den Abbau von rund 900 Verwaltungsstellen vorsieht. An der Börse honorieren Anleger die Bemühungen um Effizienz und Fokus zunehmend.
Zwar notiert die Aktie auf Jahressicht noch immer mit einem Minus von rund 22 Prozent, doch das kurzfristige Bild hellt sich auf. Mit einem aktuellen Kurs von 22,69 Euro (Schlusskurs Dienstag) hat sich das Papier deutlich vom 52-Wochen-Tief bei 15,48 Euro gelöst. Technisch relevant ist vor allem die Rückeroberung der 200-Tage-Linie (20,91 Euro), zu der die Aktie derzeit einen komfortablen Abstand von über 8 Prozent hält.
Der eigentliche Lackmustest für die Wirksamkeit der neuen Strategie steht jedoch unmittelbar bevor. Am 26. Februar 2026 veröffentlicht Puma die Geschäftszahlen für das Gesamtjahr 2025. Diese werden zeigen, ob die operative Neuausrichtung bereits erste Spuren in der Bilanz hinterlassen hat.
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