Bei dem Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach herrscht aktuell Funkstille. Das Management hat die sogenannte "Quiet Period" eingeläutet, was die Kommunikation mit dem Kapitalmarkt bis zur Veröffentlichung der Jahreszahlen einschränkt. Für Investoren beginnt damit eine Geduldsprobe, denn erst der kommende Finanzbericht wird zeigen, ob die jüngste Bodenbildung fundamentale Substanz hat.

  • Termin: Bilanzvorlage für das Geschäftsjahr 2025 am 26. Februar 2026.
  • Status: Informationssperre vor Zahlen (Quiet Period).
  • Kurslage: Erholung vom Jahrestief, aber langfristig im Minus.

Blick auf die Strategie

In Ermangelung neuer Unternehmensnachrichten richtet sich der Blick der Marktteilnehmer nun komplett auf die Bilanzpressekonferenz Ende Februar. Zwar werden die Zahlen für das abgelaufene Jahr 2025 die Basis bilden, doch die eigentliche Musik spielt im Ausblick. Anleger erwarten konkrete Hinweise darauf, wie sich Puma im laufenden Geschäftsjahr 2026 positionieren will.

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Im Zentrum steht dabei die Einschätzung des Managements zum globalen Konsumklima. Die Sportartikelbranche kämpft weiterhin mit veränderten Präferenzen der Verbraucher und einem harten Wettbewerb. Die Fähigkeit, Trends frühzeitig zu erkennen und die Nachfrage korrekt zu antizipieren, gilt als entscheidender Erfolgsfaktor für die künftige Kursentwicklung.

Technische Warnsignale

Der Blick auf die jüngste Kursentwicklung zeigt ein zweischneidiges Bild. Zwar konnte sich die Aktie von ihrem 52-Wochen-Tief bei 15,48 Euro deutlich lösen und notiert aktuell bei 22,69 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht jedoch immer noch ein Minus von rund 22 Prozent zu Buche.

Kurzfristig könnte die Luft zudem dünner werden. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt mit einem Wert von 73,2 im überkauften Bereich, was rein technisch betrachtet die Wahrscheinlichkeit einer Konsolidierung erhöht. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von über 30 Euro bleibt mit rund 25 Prozent Differenz signifikant, was das Aufholpotenzial, aber auch die vergangene Schwäche verdeutlicht.

Der 26. Februar 2026 markiert den nächsten entscheidenden Meilenstein für die Bewertung des Papiers. Bis zu diesem Datum fehlen unternehmensseitige Kurstreiber, weshalb die Aktie vorerst primär von der allgemeinen Marktstimmung und Sektortrends abhängig bleibt. Erst der konkrete Ausblick des Vorstands wird neue fundamentale Argumente für die weitere Richtung liefern.

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