Procter & Gamble Aktie: Dividende bestätigt
Procter & Gamble bleibt seinem Ruf als verlässlicher Zahler treu. Der Konsumgüter-Gigant bestätigte am Dienstag seine Ausschüttungspolitik und setzt damit eine historische Serie fort, die selbst in unsicheren Marktphasen Bestand hat. Während der neue CEO Shailesh Jejurikar die Führung übernimmt und Analysten ihre Kursziele nach oben anpassen, stellt sich für Investoren die Frage: Kann die Aktie ihre jüngste Erholung fortsetzen?
Historische Zuverlässigkeit
Der Verwaltungsrat von Procter & Gamble sorgte am 13. Januar für Klarheit und deklarierte eine Quartalsdividende von 1,0568 US-Dollar je Aktie. Diese Ankündigung ist weit mehr als eine Routine-Meldung: Das Unternehmen zahlt nun seit 135 Jahren ununterbrochen Dividenden und hat diese seit 69 Jahren in Folge erhöht.
Diese beeindruckende Historie dient als zentrales Argument für langfristig orientierte Anleger. Aktionäre, die zum Geschäftsschluss am 23. Januar 2026 im Register eingetragen sind, erhalten die Zahlung ab dem 17. Februar 2026. Management und Board senden damit ein deutliches Signal der Stabilität, gerade in Zeiten wirtschaftlicher Veränderungen.
Analysten sehen Potenzial
Die jüngsten Unternehmensnachrichten haben auch die Experten an der Wall Street auf den Plan gerufen. Das Stimmungsbild hellt sich auf, wobei mehrere Analysten der Aktie weiteres Potenzial zutrauen. UBS empfiehlt den Titel mit einem Kursziel von 176,00 US-Dollar zum Kauf. Auch Jefferies zeigt sich optimistisch und stufte die Aktie von "Hold" auf "Buy" hoch, verbunden mit einem Kursziel von 179,00 US-Dollar.
Es gibt jedoch auch vorsichtigere Stimmen. Piper Sandler nahm die Beobachtung mit einem "Neutral"-Votum und einem Kursziel von 150,00 US-Dollar auf. Die Analysten verweisen dabei auf den Druck, der weiterhin auf den US-Verbrauchern lastet. Im Durchschnitt sehen Marktbeobachter den fairen Wert der Aktie bei etwa 169,23 US-Dollar, was beim gestrigen Schlusskurs von 144,24 US-Dollar noch Luft nach oben impliziert.
Neue Führung und finanzielle Hürden
Die Bestätigung der Dividende fällt in eine Phase des Übergangs. Seit dem 1. Januar 2026 lenkt Shailesh Jejurikar als neuer CEO die Geschicke des Konzerns. Seine Aufgabe ist es, die Ziele für das Geschäftsjahr 2026 zu erreichen, trotz spürbarer Gegenwinde. Das Unternehmen rechnet unter anderem mit Belastungen durch Handelszölle, die sich nach Steuern auf geschätzte 400 bis 500 Millionen US-Dollar belaufen könnten.
Dennoch zeigten die Ergebnisse des ersten Geschäftsquartals 2026 Widerstandskraft: Der Nettoumsatz stieg im Jahresvergleich um 3 Prozent auf 22,4 Milliarden US-Dollar, während der bereinigte Gewinn pro Aktie mit 1,99 US-Dollar die Erwartungen vieler Experten übertraf. Diese fundamentalen Daten stützten zuletzt auch den Aktienkurs, der sich mit einem Plus von knapp 17 Prozent auf 30-Tages-Sicht deutlich vom 52-Wochen-Tief im Dezember (118,90 US-Dollar) lösen konnte.
Zentral für die weitere Entwicklung wird sein, ob der neue CEO die Kostenbelastungen durch Zölle kompensieren kann, ohne das Wachstum zu gefährden. Die Auszahlung der Dividende Mitte Februar markiert den nächsten konkreten Termin für Anleger, während der Markt genau beobachten wird, ob die operative Stärke ausreicht, um den jüngsten Aufwärtstrend zu festigen.
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