Porsche AG Aktie: Schwierige Entscheidungskrise?
Bittere Nachrichten zum Wochenstart für den Sportwagenbauer: Während das Unternehmen operativ mit einer massiven Absatzschwäche kämpft, droht nun auch noch politischer Gegenwind aus den USA. Die Kombination aus neuen Zollplänen von US-Präsident Trump und enttäuschenden Verkaufszahlen drückt den Aktienkurs gefährlich nahe an das Jahrestief.
- Zoll-Schock: Neue US-Handelsbarrieren ab Februar 2026 geplant.
- Absatzkrise: Weltweite Auslieferungen sinken um 10 Prozent.
- Analystenvotum: Barclays bestätigt "Underweight".
- Termin: Wichtiger "Pre-Close Call" findet heute statt.
Politik trifft auf Marktschwäche
Am Wochenende kündigte US-Präsident Donald Trump überraschend neue Zölle gegen mehrere europäische NATO-Staaten an, die bereits ab dem 1. Februar 2026 greifen sollen. Für Porsche ist dies ein Szenario mit erheblicher Tragweite, da die USA einen der wichtigsten Einzelmärkte für die Stuttgarter darstellen. Die Sorge um die künftige Profitabilität ließ die Anleger umgehend reagieren: Der Kurs gab zum Wochenauftakt deutlich nach und schloss am Montag bei 41,10 Euro.
Diese geopolitische Unsicherheit trifft das Unternehmen in einer ohnehin fragilen Verfassung. Das Jahr 2025 markierte mit einem Rückgang der weltweiten Auslieferungen um 10 Prozent den stärksten prozentualen Einbruch seit der Finanzkrise 2009. Besonders das China-Geschäft bereitet dem Management Sorgen. Dass die Ikone 911 einen neuen Auslieferungsrekord verzeichnete, konnte den negativen Gesamttrend nicht kompensieren. Mit einem Abstand von nur noch 3,24 Prozent zum 52-Wochen-Tief bei 39,81 Euro wandelt die Aktie auf einem schmalen Grat.
Analysten bleiben skeptisch
Die Reaktion der Experten folgte prompt auf die politische Eskalation. Die britische Investmentbank Barclays bestätigte ihre Einstufung "Underweight" und bezeichnete die aktuelle Rhetorik aus Washington als "abschreckend". Bereits Anfang Januar hatte das Institut das Rating gesenkt und vor Risiken bei der Margenentwicklung gewarnt. Für den neuen Vorstandsvorsitzenden Dr. Michael Leiters, der erst seit Jahresbeginn im Amt ist, bedeutet dies eine Bewährungsprobe direkt zum Einstand.
Entscheidende Impulse erwarten Marktteilnehmer vom heutigen "Pre-Close Call" zu den Quartalszahlen. Das Management muss hierbei darlegen, wie es den drohenden Zollbelastungen begegnen will und welche Strategien gegen den Absatzschwund greifen sollen. Die detaillierte finanzielle Bilanz folgt dann mit dem Jahresfinanzbericht am 11. März 2026.
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