JPMorgan bleibt optimistisch für Porsche – trotz eines schwierigen Jahres, das die Profitabilität massiv belastet hat. Analyst Jose Asumendi bekräftigt das „Overweight"-Rating mit einem Kursziel von 50 Euro, was gegenüber dem gestrigen Schlusskurs von 39,64 Euro ein Aufwärtspotenzial von rund 26 Prozent bedeutet. Der Blick richtet sich dabei vor allem auf den 29. April, wenn Porsche die ersten Quartalszahlen für 2026 vorlegt.

China-Strategie als Schlüsseltest

Das vergangene Jahr war für Porsche eine echte Zäsur. Bei einem Umsatz von 36,3 Milliarden Euro brach das operative Ergebnis auf gerade einmal 413 Millionen Euro ein – belastet durch Restrukturierungskosten und Abschreibungen auf Batterietechnologien. Besonders schmerzhaft: In China, einem der wichtigsten Märkte, fielen die Auslieferungen um 26 Prozent.

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CEO Michael Leiters steuert mit einem klaren Kurs dagegen. Unter dem Leitsatz „Value over Volume" soll das Händlernetz in China bis Ende 2026 von 150 auf rund 80 Standorte reduziert werden. Preisnachlässe zur Marktanteilsverteidigung gehören damit der Vergangenheit an – Porsche setzt stattdessen auf Exklusivität und Margenschutz.

Q1 als erster Gradmesser

Asumendi geht davon aus, dass Porsche die operativen Ziele im ersten Quartal weitgehend erreicht hat. Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Management eine operative Umsatzrendite zwischen 5,5 und 7,5 Prozent an – bei Erlösen von 35 bis 36 Milliarden Euro.

Die Quartalszahlen am 29. April gelten als erster konkreter Test, ob die Talsohle bei der Profitabilität tatsächlich durchschritten ist. Ein weiterer Termin folgt im dritten Quartal: Beim angekündigten Kapitalmarkttag will das Management detaillierte Maßnahmen zu Kosteneffizienz und Produktentwicklung vorstellen. Die Aktie notiert derzeit rund 18 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch – ob die Strategie greift, zeigt sich spätestens Ende April.

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