Der chinesische Markt war lange Porsche-Wachstumsmotor. Nun belegen neue Daten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln), wie dramatisch sich dieses Fundament verschoben hat — und die Aktie spiegelt den Druck wider.

Exporteinbruch von 54 Prozent

Die Zahlen sind eindeutig: Deutsche Autoexporte nach China fielen von knapp 30 Milliarden Euro im Jahr 2022 auf nur noch 13,6 Milliarden Euro Ende 2025 — ein Rückgang von mehr als der Hälfte. Das Handelsbilanzdefizit Deutschlands mit China erreichte dabei einen historischen Rekordwert von rund 90 Milliarden Euro.

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Für Porsche, das einen erheblichen Teil seiner globalen Absätze im chinesischen Luxussegment erzielt, wiegt dieser Einbruch besonders schwer. Das IW führt die Entwicklung auf staatliche Subventionen für lokale Hersteller und eine unterbewertete Währung zurück — beides erodiert den Preisvorteil europäischer Importfahrzeuge.

Konzernkrise als Zusatzbelastung

Das Umfeld wird durch die Lage beim Mutterkonzern Volkswagen nicht einfacher. Der operative Gewinn des VW-Konzerns brach 2025 um 53 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro ein, die Konzernmarge lag bei mageren 2,8 Prozent. So weit ist der Druck auf ungenutzte Kapazitäten gestiegen, dass VW Gespräche mit dem israelischen Rüstungsunternehmen Rafael über eine mögliche Umrüstung des Werks Osnabrück für Komponenten des Raketenabwehrsystems Iron Dome führt.

Zeitgleich verschärft Geely den Wettbewerb in Europa. Der chinesische Konzern gründete am Freitag „Geely Technology Europe" mit Standorten in Frankfurt und Göteborg — mit dem erklärten Ziel, die Zeitspanne zwischen Produktstarts in China und internationalen Märkten auf unter sechs Monate zu drücken.

Aktie knapp über Jahrestief

Die Porsche-Aktie notiert mit rund 37,50 Euro nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief von 36,30 Euro und liegt damit rund 14 Prozent unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt — ein technisches Bild, das die fundamentale Unsicherheit klar abbildet. Solange sich die Absatzsituation in China nicht stabilisiert und der Konzernumbau bei VW Fahrt aufnimmt, bleibt der Titel unter Druck.

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