Plug Power hat ein turbulentes Börsenjahr 2025 hinter sich, in dem das Vertrauen der Anleger auf eine harte Probe gestellt wurde. Doch pünktlich zum Jahreswechsel sorgt eine neue Analyse für Aufsehen: Clear Street stuft den Wasserstoff-Pionier von „Hold“ auf „Buy“ hoch. Während der Aktienkurs weiterhin weit unter den Höchstständen notiert, stellt sich die Frage, ob diese optimistische Einschätzung eine nachhaltige Wende einleiten kann.

Analysten sind tief gespalten

Der Schritt von Clear Street ist signifikant, da das Analysehaus bisher eher zurückhaltend agierte. Zwar senkten die Experten das Kursziel leicht von 3,50 auf 3,00 US-Dollar, um der Verwässerung durch die jüngste Refinanzierung mittels Wandelanleihen Rechnung zu tragen, doch das Aufwärtspotenzial vom aktuellen Niveau bei 1,97 US-Dollar ist beträchtlich.

Dennoch herrscht an der Wall Street alles andere als Einigkeit. Das Meinungsbild ist extrem polarisiert, was die fundamentale Unsicherheit über den Weg zur Profitabilität widerspiegelt:
* Optimisten: Häuser wie HC Wainwright und Canaccord Genuity rufen Kursziele von bis zu 7,00 US-Dollar aus.
* Skeptiker: Morgan Stanley warnt mit einem Ziel von nur 1,50 US-Dollar vor weiteren Abwärtsrisiken.

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Insgesamt stehen zwei „Strong Buy“- und fünf „Buy“-Empfehlungen nun sechs „Hold“- und sechs „Sell“-Bewertungen gegenüber.

Lichtblick NASA und operative Zahlen

Neben dem Analystenlob stützt ein operativer Erfolg die Stimmung: Plug Power konnte seinen ersten Vertrag über Flüssigwasserstoff mit der NASA abschließen. Dieser Auftrag ist strategisch wichtig, da er die Bemühungen des Unternehmens unterstreicht, Einnahmequellen jenseits der traditionellen Industrieanwendungen zu erschließen und im Raumfahrtsektor Fuß zu fassen.

Auch die jüngsten Quartalszahlen lieferten gemischte, aber teilweise ermutigende Signale. Der Verlust pro Aktie fiel mit -0,12 US-Dollar geringer aus als befürchtet. Sorgen bereiten jedoch weiterhin die tiefroten Zahlen in der Bilanz, insbesondere die negative Nettomarge von über 300 Prozent. Hoffnungsträger bleibt das Elektrolyseur-Geschäft (GenEco), dessen Umsätze zuletzt sequenziell um 46 Prozent zulegten.

Klare Bedingungen für die Zukunft

Für eine langfristige Erholung müssen nun die ambitionierten Ziele des Managements erreicht werden. Der Plan sieht vor, das Jahr 2026 mit einem positiven EBITDA abzuschließen und bis Ende 2028 die Gesamtprofitabilität zu erreichen. Dafür ist jedoch ein Quartalsumsatz von rund 300 Millionen US-Dollar bei einer Bruttomarge von 15 Prozent bis 2026 notwendig. Nur wenn Plug Power diese konkreten Kennzahlen liefert, dürfte sich die hohe Volatilität der Aktie nachhaltig beruhigen.

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