Plug Power-Aktie: Der Milliarden-Poker!
In der Chefetage des Wasserstoff-Pioniers Plug Power brodelt es gewaltig. Was im Oktober 2025 noch als harmonischer Nachfolgeplan für den langjährigen CEO Andy Marsh verkauft wurde, entpuppt sich nun als juristisches Schlachtfeld. Eine aktuelle Klage, die das Unternehmen am 9. Januar 2026 beim Supreme Court in Albany eingereicht hat, wirft ein völlig neues Licht auf den plötzlichen Abgang des ehemaligen Präsidenten Sanjay Shrestha.
Interne Grabenkämpfe um den CEO-Posten
Die Klageschrift liest sich wie ein Krimi über verletzte Eitelkeiten und strategische Differenzen. Während Andy Marsh seinen Schützling Shrestha intern offenbar als „Zukunft von Plug“ pries, blockte der Verwaltungsrat ab: Shrestha sei schlicht noch nicht bereit für den CEO-Sessel. Diese Sackgasse führte laut Klage zu massiver Ungeduld beim Ex-Präsidenten und schließlich zum Bruch. Shrestha soll zudem gegen Wettbewerbsverbote verstoßen haben, indem er unmittelbar nach seinem Abgang eine eigene Firma im Energiesektor gründete.
Hoffnungsträger Jose Luis Crespo im Sturm
Mitten in diesem Chaos steht nun Jose Luis Crespo. Der bisherige Chief Revenue Officer wurde als Kompromisslösung zum Präsidenten befördert und soll Marsh im März 2026 als CEO beerben. Crespo übernimmt eine Herkulesaufgabe: Er muss nicht nur die Wogen im Management glätten, sondern Plug Power bis 2028 in die Gewinnzone führen – und das in einem Marktumfeld, das durch die Streichung von US-Fördergeldern unter der neuen Trump-Regierung zunehmend feindseliger wird.
Lichtblick Walmart vs. Analysten-Skepsis
Die Börse reagierte am Montag gespalten auf die Schlammschlacht. Während die Aktie bei 2,28 US-Dollar schloss und damit weit über ihrem Tief vom Mai notiert, trüben Analysten-Voten die Stimmung. TD Cowen kappte das Kursziel drastisch auf 2 US-Dollar. Zwar sorgt eine neue Partnerschaft mit dem Handelsriesen Walmart für operative Fantasie, doch die bevorstehende Hauptversammlung am 29. Januar zur massiven Aktienverwässerung bleibt ein Damoklesschwert.
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