Das Jahr 2026 beginnt für Plug Power dort, wo 2025 aufhörte: im Krisenmodus. Mit einem Kurs von rund 1,72 Euro (Stand: 2. Januar 2026) klammert sich die Aktie mühsam an eine psychologische Bodenbildung, nachdem sie seit Oktober mehr als 50 % ihres Wertes eingebüßt hat. Vom einstigen Hoch bei über 4 Euro ist kaum mehr als ein Scherbenhaufen übrig geblieben. Die massiven Abverkäufe spiegeln das tiefe Misstrauen der Anleger wider, die den Glauben an die schnellen Wachstumsversprechen des Managements rund um CEO Andy Marsh weitgehend verloren haben.

Das Schreckgespenst der Verwässerung

Im Zentrum der aktuellen Panik steht die für den 29. Januar 2026 anberaumte außerordentliche Hauptversammlung. Das Vorhaben des Vorstands ist ebenso ambitioniert wie riskant: Die Anzahl der genehmigten Stammaktien soll von 1,5 Milliarden auf 3,0 Milliarden verdoppelt werden. Was das Unternehmen als „Sicherung der finanziellen Flexibilität“ tituliert, sorgt bei Aktionären für nackte Angst vor einer beispiellosen Verwässerung ihrer Anteile. Da das operative Geschäft weiterhin enorme Barmittel verschlingt, gilt die Kapitalerhöhung als letzter Rettungsanker vor der Zahlungsunfähigkeit.

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Charttechnische Überlebenskämpfe

Technisch gesehen wandelt die Aktie auf einem extrem schmalen Grat. Während der kurzfristige Abwärtstrend (GD100) wie ein bleierner Deckel auf dem Kurs lastet, bietet lediglich der Abstand zum langfristigen GD200 noch einen theoretischen Hoffnungsschimmer. Doch diese Bastion wackelt bedenklich. Ein nachhaltiges Kaufsignal würde erst entstehen, wenn die Marke von 2,00 Euro zurückerobert wird – ein Szenario, das ohne positive Impulse von der kommenden Hauptversammlung derzeit in weiter Ferne scheint.

Der 29. Januar ist entscheidend

Der 29. Januar wird zum „Do-or-Die“-Termin für Plug Power. Gelingt es dem Management nicht, ein glaubhaftes Konzept zur Profitabilität vorzulegen, könnte die geplante Kapitalmaßnahme nach Ansicht vieler Analysten zum finalen Brandbeschleuniger für den Kurs zu werden.

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