Die Plug Power-Aktie steht zu Beginn des Jahres 2026 vor einer harten Bewährungsprobe, auch wenn die Aktie heute bei fast 2 Euro steht und damit an einer wichtigen Hürde klopft. Nachdem der Titel mit einer dynamischen Erholung furios in das neue Börsenjahr gestartet war, kehrte am Mittwoch Ernüchterung ein. Die Aktie verlor über 4 % an Boden und rutschte wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 2 Euro. Trotz operativer Lichtblicke, wie der erfolgreichen Installation eines 5-MW-Elektrolyseurs in Namibia – dem ersten voll integrierten grünen Wasserstoffkomplex Afrikas –, bleibt das Vertrauen der Anleger fragil. Die Volatilität zeigt deutlich, dass geopolitische Expansionspläne allein nicht ausreichen, um die tief sitzende Skepsis am Markt zu besiegen.

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Das Damoklesschwert der Verwässerung

Der eigentliche Belastungsfaktor ist die finanzielle Ungewissheit. Die Börsen warten gespannt auf den 29. Januar 2026, wenn eine außerordentliche Aktionärsversammlung über die geplante Verdoppelung des genehmigten Aktienbestands entscheiden soll. Das Management strebt an, den Spielraum von 1,5 auf 3 Milliarden Aktien zu erhöhen. Was das Unternehmen als notwendige „finanzielle Flexibilität“ bezeichnet, werten Investoren als handfestes Verwässerungsrisiko. Ohne diese Kapitalmaßnahme drohen dem hochdefizitären Konzern Liquiditätsengpässe, da für das vergangene Jahr erneut ein Fehlbetrag von fast einer Milliarde Dollar erwartet wird.

Analysten-Euphorie vs. Realität

Interessanterweise klafft zwischen der operativen Realität und den Expertenmeinungen eine gewaltige Lücke. Während das Unternehmen weiterhin rote Zahlen schreibt und der Auftragsbestand im Kerngeschäft stagniert, halten viele Analysten an optimistischen Kurszielen fest, die teils 30 % über dem aktuellen Niveau liegen. Einige Häuser sehen sogar Potenzial für eine Verdoppelung, sofern die angekündigte Restrukturierung „Project Quantum Leap“ endlich Früchte trägt. Dennoch bleibt die Aktie ein hochspekulatives Investment: Unterhalb der 2-Euro-Marke droht technisch ein Rückfall in den alten Abwärtstrend, weshalb die Entscheidung Ende Januar zum alles entscheidenden Wendepunkt wird.

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