Die Aktie von Plug Power geriet am Freitag deutlich unter Druck und verlor bis zum frühen Nachmittag 5,6 Prozent. Nach einem starken Wochenstart drücken nun gegensätzliche Analystenmeinungen und die bevorstehende Hauptversammlung auf die Stimmung. Während die eine Investmentbank das Kursziel bei gerade einmal 1,30 US-Dollar sieht, setzen andere auf eine Erholung – ein Konflikt, der die Volatilität befeuert.

BMO bleibt skeptisch, Clear Street optimistisch

Die Divergenz könnte kaum größer sein. BMO Capital Markets bekräftigte am Mittwoch seine "Underperform"-Einschätzung mit einem Kursziel von 1,30 US-Dollar – das läge mehr als 40 Prozent unter dem aktuellen Niveau. Die Analysten bezweifeln, dass sich die Margen des Wasserstoffspezialisten kurzfristig verbessern. Auch die kürzlich mit Walmart geschlossene Lizenzvereinbarung ändere an den fundamentalen Finanzierungsproblemen wenig.

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Clear Street hingegen hatte Anfang Januar den Titel von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und ein Kursziel von 3,00 US-Dollar ausgegeben. Als Begründung nannten die Experten das 200-Millionen-Dollar-Sparprogramm und eine gestärkte Preissetzungsmacht. Die Rallye zu Wochenbeginn – die Aktie erreichte zwischenzeitlich 2,43 US-Dollar – dürfte hierauf zurückzuführen sein. Freitags Abgabedruck deutet darauf hin, dass Investoren nun wieder vorsichtiger werden.

Entscheidende Abstimmung am 29. Januar

Der eigentliche Unsicherheitsfaktor liegt jedoch in der auf den 29. Januar verschobenen außerordentlichen Hauptversammlung. Plug Power will die Zahl der genehmigten Aktien von 1,5 auf 3,0 Milliarden verdoppeln. Das Management bezeichnet diese Erhöhung als notwendig, um den aktuellen Geschäftsplan vollständig zu finanzieren.

Die Brisanz: Sollten die Aktionäre dem Vorschlag nicht zustimmen, könnte der Vorstand einen Reverse Split in Erwägung ziehen, um Handlungsspielraum zu bewahren. Diese Drohkulisse dürfte bei vielen Anlegern für Unbehagen sorgen – die mögliche Verwässerung steht der operativen Notwendigkeit gegenüber.

Technisch angespannt

Die Marke von 2,00 US-Dollar gilt als psychologische Unterstützung. Ein Unterschreiten könnte weiteren Verkaufsdruck in Richtung des BMO-Kursziels auslösen. Auf der Oberseite bleibt 2,50 US-Dollar der nächste Widerstand. Bis zur Abstimmung Ende des Monats dürfte die Aktie nervös bleiben – zwischen Hoffnung auf neue Aufträge und der Angst vor massiver Kapitalverwässerung.

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