Procter & Gamble Aktie: Insider-Alarm übertrieben
Der Konsumgüter-Riese Procter & Gamble beendete den Januar mit einem Kursplus von 1,25 Prozent auf 151,77 US-Dollar. Gleichzeitig sorgte eine Insider-Transaktion für Unruhe: Chief Brand Officer Marc S. Pritchard verkaufte knapp 96.000 Aktien. Doch ein genauerer Blick auf die SEC-Unterlagen zeigt: Die Aufregung ist unbegründet.
Routine-Transaktion statt Vertrauensverlust
Die am 26. Januar eingereichte Meldung bestätigt, dass Pritchard am 23. Januar Aktien veräußerte – allerdings im Rahmen eines vorab festgelegten Rule 10b5-1 Trading Plans. Solche Pläne werden Monate im Voraus aufgesetzt und erlauben Managern, zu bestimmten Zeitpunkten Wertpapiere zu verkaufen, ohne dass Insiderwissen eine Rolle spielt.
Konkret übte Pritchard Optionen auf 95.903 Aktien aus und verkaufte diese umgehend zu einem Durchschnittspreis von rund 151,15 US-Dollar. Diese „Exercise-and-Sell"-Methode ist Standard bei Führungskräften, die ihre Vergütung realisieren möchten. Von einem Ausverkauf oder fehlendem Vertrauen kann keine Rede sein.
Gemischte Quartalszahlen im Fokus
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Die Aktie bewegt sich seit der Vorlage der Quartalszahlen am 22. Januar in einem volatilen Umfeld. Der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal 2026 erreichte 22,2 Milliarden US-Dollar – ein Plus von einem Prozent im Jahresvergleich, aber knapp unter den Analystenschätzungen von 22,3 Milliarden US-Dollar.
Beim bereinigten Gewinn je Aktie schlug P&G hingegen die Erwartungen: 1,88 US-Dollar standen zu Buche, was über dem Konsens lag. Das Management bekräftigte die Jahresprognose und rechnet mit einem Core EPS zwischen 6,83 und 7,09 US-Dollar. Produktivitätsgewinne sollen Gegenwind aus einzelnen internationalen Märkten ausgleichen.
Dividende bleibt verlässlich
Am 17. Februar steht die nächste Dividendenzahlung an. Pro Aktie fließen 1,0568 US-Dollar an die Anleger, die am 23. Januar im Register standen. Die kontinuierliche Kapitalrückführung unterstreicht die Strategie des Konzerns, auch in unsicheren Marktphasen Aktionäre zu bedienen. Für einkommensorientierte Investoren bleibt P&G damit ein stabiler Baustein im Portfolio.
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