Petrobras Aktie: Erfolgsbilanz ersichtlich!
Geopolitische Spannungen im Nahen Osten haben den globalen Ölmarkt gestern in Aufruhr versetzt. Die Blockade der Straße von Hormuz ließ Brent-Rohöl auf fast 90 Dollar je Barrel steigen – und Petrobras profitierte direkt davon.
Hormuz-Blockade als Kurstreiber
Der Auslöser ist eindeutig: Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormuz, durch die täglich rund 20 Millionen Barrel Öl transportiert werden, trieb Brent-Rohöl für Mai-Lieferung um knapp fünf Prozent auf 91,98 Dollar. In der Vorwoche hatten die Preise kurzzeitig sogar die Marke von 120 Dollar berührt.
Für Petrobras bedeutet das steigende Einnahmen im Fördergeschäft – und möglicherweise auch höhere Kraftstoffpreise im Inland. Branchenexperten zufolge hätte das Unternehmen bei einem anhaltenden Brent-Preis von rund 90 Dollar den Spielraum, die Kraftstoffpreise um bis zu zehn Prozent anzuheben.
Regierung beruhigt, Unternehmen handelt
Brasiliens Minister für Bergbau und Energie, Alexandre Silveira, versuchte gestern, die Lage zu entschärfen. Er schloss staatliche Eingriffe in die Preisgestaltung von Petrobras aus und betonte, dass keine Versorgungsengpässe drohen – trotz der Abhängigkeit Brasiliens von Importen für rund 30 Prozent seines Dieselbedarfs.
Gleichzeitig reagierte Petrobras operativ: Das Unternehmen kündigte eine Diesel-Auktion für den Bundesstaat Rio Grande do Sul an. Ab dem 16. März sollen 20 Millionen Liter Diesel in Canoas ausgeliefert werden, um regionalen Engpässen entgegenzuwirken.
IEA-Notfallreserven als Puffer
Die Internationale Energieagentur (IEA) griff ebenfalls ein: Sie genehmigte die Freigabe von 400 Millionen Barrel Notfallreserven – die größte koordinierte Aktion in der Geschichte der Behörde, an der alle 32 Mitgliedsländer beteiligt sind. Die USA und Japan sollen den Löwenanteil beisteuern.
Die Maßnahme stabilisierte die Preise vorübergehend unterhalb des 120-Dollar-Hochs. Analysten warnen jedoch, dass die Entlastung nur kurzfristiger Natur sein dürfte, solange die Hormuz-Route blockiert bleibt. Petrobras-Aktionäre dürften die Entwicklung der Seepassage daher genau im Blick behalten – sie ist der entscheidende Faktor für den weiteren Kursverlauf. Die Aktie notiert aktuell auf ihrem 52-Wochen-Hoch.
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