Stripe denkt offenbar über eine Übernahme von PayPal nach – zumindest machten entsprechende Berichte am Ende der Woche die Runde. Die Spekulationen reichten aus, um die Aktie des Zahlungsdienstleisters kurzzeitig um fast 7 Prozent nach oben zu katapultieren und den Handel vorübergehend auszusetzen. Doch wie ernst ist das Interesse wirklich?

Was dahintersteckt

Laut Bloomberg, die als erste über die möglichen Pläne berichteten, prüft der Fintech-Konkurrent Stripe verschiedene Optionen: eine vollständige Übernahme von PayPal oder den Erwerb einzelner Geschäftsbereiche wie der ungebrandeten Payment-Sparte Braintree. Weder PayPal noch Stripe wollten sich zu den Gerüchten äußern.

Die Marktreaktion fiel dennoch deutlich aus. Das Kaufinteresse war so groß, dass der automatische Volatilitätsschutz der Börse einsprang und den Handel kurzzeitig stoppte – eine Maßnahme, die extreme Kursschwankungen eindämmen soll. Allerdings folgten schnell relativierende Meldungen: PayPal suche aktiv keinen Käufer, hieß es aus informierten Kreisen. Falls überhaupt Gespräche stattfinden, dürften sie sich in einem sehr frühen Stadium befinden.

Neue Perspektive für angeschlagene Aktie

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Für PayPal kommt die Übernahmephantasie zu einem günstigen Zeitpunkt. Das Unternehmen hatte zuletzt mit enttäuschenden Quartalszahlen und schwachen Prognosen zu kämpfen. Die Aktie war unter Druck geraten, Anleger zweifelten zunehmend am Turnaround-Kurs des Managements.

Die Spekulationen verschieben den Fokus nun von internen Problemen auf den strategischen Wert des Unternehmens. Mit seiner riesigen Nutzerbasis und etablierten Infrastruktur könnte PayPal für einen Wettbewerber wie Stripe durchaus attraktiv sein – zumindest theoretisch. Am 1. März übernimmt zudem ein neuer CEO die Führung. Ob dieser noch in den Startlöchern steht oder bereits mit potenziellen Käufern spricht, bleibt offen.

Fest steht: Die Gerüchteküche brodelt, konkrete Fakten gibt es bislang nicht. Für die gebeutelte Aktie war die Nachricht dennoch willkommen.

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