PayPal Aktie: Milliarden-Panne erschüttert Vertrauen

Eine technische Panne mit dramatischen Ausmaßen hat den US-Zahlungsriesen in dieser Woche schwer getroffen. Betrügerische Lastschriften im zweistelligen Milliardenbereich sorgten für Chaos im deutschen Banken-System. Doch wie groß ist der Schaden wirklich?
Vor gut einer Woche versagten die Sicherheitssysteme des Konzerns komplett. Was normalerweise fraudulente Abbuchungen automatisch herausfiltert, ließ plötzlich alles durch. Das Ergebnis: Deutsche Banken stoppten massenhaft Lastschriften aus Luxemburg - der europäischen Zentrale des Dienstleisters.
Absurde Dimensionen schockieren Banken
Die Summen erreichten schwindelerregende Höhen. Eine einzige betrügerische Lastschrift knackte die Milliardenmarke, andere bewegten sich im dreistelligen Millionenbereich. "Wer stellt schon eine Lastschrift in diesen Größenordnungen aus?", fragte sich ein Brancheninsider kopfschüttelnd.
Genau diese absurden Beträge machten die Betrugsversuche aber auch schnell sichtbar. Die Banken reagierten prompt und blockierten sämtliche verdächtigen Transaktionen. Doch damit begann das zweite Problem: Auch rechtmäßige Zahlungen blieben hängen.
Händler zahlen den Preis
Besonders hart traf es Online-Händler. Sie kamen nicht oder nur verzögert an ihr Geld - obwohl ihre Kunden längst bezahlt hatten. Eine sechsstellige Zahl blockierter Transaktionen muss nun manuell oder automatisiert nachbearbeitet werden.
Der Sparkassenverband zeigte sich zunächst wenig begeistert von der Zusammenarbeit. Man habe "leider etwas Zeit" benötigt, um sich mit dem Zahlungsdienstleister über die nötigen Abläufe zu einigen. Mittlerweile herrscht aber Zuversicht: Bis Mitte kommender Woche soll alles abgearbeitet sein.
Aufräumarbeiten laufen
Der Konzern verspricht vollständige Erstattung aller rechtmäßigen Transaktionen. "Sicherheit hat für uns nach wie vor die höchste Priorität", heißt es aus der Unternehmensführung. Die Störung sei behoben, man arbeite eng mit den Bankpartnern zusammen.
Seit Dienstag läuft der Zahlungsverkehr wieder normal - allerdings unter verschärfter Beobachtung. Für die Aktionäre bleibt die Frage: Wie teuer wird diese Panne? Mit knapp 30 Prozent Marktanteil bei deutschen Online-Einkäufen kann sich das Unternehmen solche Aussetzer kaum leisten.
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