Palantir Aktie: Insider verkaufen massiv
Palantir Technologies steht an einem Wendepunkt. Während sich die Aktie diese Woche noch auf Spekulationen über die Rolle der Software bei einer US-Operation in Venezuela stützen konnte, zeigt sich nun eine andere Realität: Insider verkaufen im großen Stil – und gleichzeitig läuft heute die Frist für eine Sammelklage aus.
167 Millionen Dollar in drei Monaten
Die Zahlen sind eindeutig: In den vergangenen 90 Tagen haben Führungskräfte von Palantir Aktien im Wert von rund 167 Millionen Dollar abgestoßen. Zu den Verkäufern gehören prominente Namen wie Shyam Sankar und Ryan D. Taylor. Diese massive Verkaufswelle hat die zuvor positive Stimmung getrübt und wirft Fragen zur Zuversicht des Managements auf.
Parallel dazu endet heute die Frist für Anleger, sich als Hauptkläger in einer Wertpapier-Sammelklage einzutragen. Die Klage geht auf einen Bericht vom Oktober 2025 zurück, der Mängel in Palantirs Kommunikationsplattform für militärische Einsätze aufzeigte – damals hatte die Aktie daraufhin deutlich verloren.
Analysten zwischen Euphorie und Warnung
Die Einschätzungen könnten unterschiedlicher nicht sein. Truist bekräftigte kürzlich ein "Buy"-Rating mit Kursziel 223 Dollar und verwies auf die zunehmende Verankerung der Software in sicherheitsrelevanten Bereichen. Wedbush-Analyst Dan Ives ging noch weiter: Er prophezeit Palantir eine Marktkapitalisierung von einer Billion Dollar innerhalb der nächsten 12 bis 24 Monate – getrieben durch die KI-Revolution.
Doch es gibt auch mahnende Stimmen. StockInvest.us stufte die Aktie gestern auf "Sell" herab. Die Begründung: technische Schwäche und die negativen Signale der Insider-Verkäufe. Mit einem KGV von über 420 gehört Palantir zu den teuersten Software-Aktien überhaupt – ein hohes Risiko bei Gewinnmitnahmen.
Kritische Marke bei 175 Dollar
Die Aktie notiert aktuell bei 176,86 Dollar und damit deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 207,52 Dollar aus dem November. Entscheidend wird sein, ob die Unterstützung bei 175 Dollar hält. Ein Rutsch darunter könnte weitere Verluste nach sich ziehen. Erst oberhalb von 185 Dollar würde sich das Chartbild wieder aufhellen. Am 10. Februar folgen die Jahreszahlen – bis dahin dürfte die Konsolidierung anhalten.
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