Palantir wächst schneller als je zuvor — und das längst nicht mehr nur dank Regierungsaufträgen. Eine neue Partnerschaft mit dem KI-Dienstleister Moder bringt die Software-Plattform des Unternehmens jetzt in die Hypothekenbranche. Freedom Mortgage, einer der größten nichtbanklichen Hypothekenfinanzierer der USA, ist der erste Pilotkunde.

Einzug in den Hypothekenmarkt

Die Kooperation, die am 19. März bekanntgegeben wurde, zielt darauf ab, eine KI-gestützte Plattform für Hypothekenoperationen zu entwickeln. Palantirs sogenannte Ontology übersetzt dabei Richtlinien und Compliance-Vorgaben in konfigurierbare, nachvollziehbare Regeln — und orchestriert automatisierte KI-Workflows innerhalb bestehender Systeme. Bei Freedom Mortgage läuft die Plattform bereits auf mehreren Kernprozessen und soll Geschwindigkeit und Genauigkeit im Servicing verbessern.

Der Schritt ist strategisch bedeutsam: Die Hypothekenbranche gilt als regulierungsintensiv und prozesslastig — ein Umfeld, in dem Palantirs Infrastrukturansatz besonders gut greift. Bereits im Mai 2025 hatte Fannie Mae eine Partnerschaft mit Palantir zur Bekämpfung von Hypothekenbetrug angekündigt.

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Zahlen, die für sich sprechen

Das kommerzielle Geschäft liefert derweil beeindruckende Wachstumszahlen. Im vierten Quartal 2025 erzielte Palantir einen Umsatz von 1,406 Milliarden Dollar — ein Plus von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark: Das US-Kommerzgeschäft wuchs um 137 Prozent auf 507 Millionen Dollar.

Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Management einen Umsatz zwischen 7,182 und 7,198 Milliarden Dollar an, mit einem US-Kommerzumsatz von über 3,144 Milliarden Dollar — was einem Wachstum von mindestens 115 Prozent in diesem Segment entspräche. Der verbleibende Auftragsbestand stieg im vierten Quartal um 62 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar, wozu auch ein Milliarden-Dollar-Softwarevertrag mit dem US-Heimatschutzministerium beigetragen haben dürfte.

Bewertung bleibt das entscheidende Gegenargument

Bei aller operativen Stärke bleibt die Bewertung das zentrale Thema für Investoren. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt auf Basis der letzten zwölf Monate bei rund 237, das vorausschauende KGV bei etwa 125. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis übersteigt den Faktor 81 — außergewöhnlich selbst für eine Wachstumsplattform im KI-Bereich.

Die Aktie notiert aktuell rund 27 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 179,86 Euro. Wie gut Palantir Partnerschaften wie jene mit Moder in wiederkehrende Umsätze überführen kann, werden die Q1-Zahlen am 11. Mai zeigen — der nächste konkrete Belastungstest für die ambitionierte Bewertung.

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