Palantir Aktie: Shortseller zieht ab
Der bekannte Shortseller Michael Burry scheint seine milliardenschwere Wette gegen Palantir aufzugeben. Gleichzeitig rückt ein neuer Marktbericht das Unternehmen als führenden Akteur im rasant wachsenden Sektor für KI-gestützte Präzisionsmedizin in den Fokus. Diese doppelte Nachrichtenlage liefert dem Datenanalyse-Spezialisten nach der jüngsten Korrekturphase neue fundamentale Argumente.
Medizin-Software als Wachstumstreiber
Ein Ende März veröffentlichter Branchenbericht prognostiziert für den Markt der Präzisionsmedizin-Software ein Wachstum auf 2,82 Milliarden US-Dollar im laufenden Jahr. Bis 2030 soll das Volumen sogar auf knapp fünf Milliarden US-Dollar ansteigen. Palantir wird in der Studie neben Branchengrößen wie Philips explizit als einer der führenden Anbieter genannt. Treiber dieser Entwicklung sind vor allem der steigende Bedarf an personalisierten Therapien und der verstärkte Einsatz von KI-Plattformen im klinischen Alltag.
Ende der Short-Attacke
Parallel dazu deuten kryptische Äußerungen von Michael Burry auf einen Strategiewechsel hin. Der Investor hatte Ende 2025 massive Leerverkaufspositionen gegen Palantir und Nvidia aufgebaut, um von einer möglichen Überbewertung im KI-Sektor zu profitieren. Nun erklärte er auf der Plattform X, dass Short-Positionen "nicht für die Ewigkeit" seien. Da die Aktie seit ihrem 52-Wochen-Hoch im vergangenen November bei knapp 180 Euro deutlich korrigiert hat, werten Marktbeobachter die Aussagen als Signal für Gewinnmitnahmen auf der Short-Seite.
Fundamentaldaten und Großinvestoren
Ungeachtet des Kursrückgangs – seit Jahresbeginn steht ein Minus von rund 11 Prozent zu Buche – entwickelt sich das operative Geschäft dynamisch. Im vierten Quartal 2025 kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um etwa 70 Prozent, während der vertraglich gesicherte Auftragsbestand mit 4,3 Milliarden US-Dollar einen Rekordwert erreichte.
Bei den institutionellen Anlegern sorgt diese Gemengelage aktuell für deutliche Umschichtungen:
- Norges Bank: Der norwegische Staatsfonds baute eine neue Position im Wert von 5,15 Milliarden US-Dollar auf.
- JPMorgan: Die US-Bank reduzierte ihren Anteil an Palantir zuletzt um über 32 Prozent.
- T. Rowe Price: Der Vermögensverwalter verkleinerte sein Engagement um knapp 24 Prozent.
Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Management Erlöse in Höhe von 7,19 Milliarden US-Dollar an, was einem prognostizierten Wachstum von 61 Prozent entspricht. Mit dem potenziellen Rückzug prominenter Leerverkäufer und der Expansion im Gesundheitssektor rückt nun die operative Umsetzung dieser Umsatzziele in den Vordergrund der Bewertung.
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