Palantir Aktie: 448-Millionen-Dollar-Deal mit der US-Marine
Die Palantir-Aktie legte am Mittwoch im vorbörslichen Handel um 1,4 Prozent auf 184,46 US-Dollar zu. Der Grund: Das Software-Unternehmen sicherte sich einen lukrativen Fünfjahresvertrag mit der US Navy im Volumen von bis zu 448 Millionen US-Dollar. Der Deal wurde am Dienstag in Anwesenheit von US-Marineminister John Phelan und Palantir-CEO Alex Karp bekanntgegeben.
Der Auftrag umfasst die Entwicklung und den Einsatz von ShipOS – einer KI-gestützten Plattform, die den gesamten Lebenszyklus von Marineschiffen steuern soll. Von der Konstruktion über die Wartung bis zur Modernisierung: ShipOS bündelt Daten aus Dutzenden von Systemen, darunter Informationen von Werften, aus Lieferketten und Wartungsprotokollen.
Digitales Nervensystem für die Marine
Was macht ShipOS konkret? Die Plattform fungiert als digitales Betriebssystem, das Daten aus ERP-Systemen, Legacy-Datenbanken und operativen Quellen integriert. Auf Basis von KI-Analysen können Engpässe frühzeitig erkannt, Wartungszyklen verkürzt und Entscheidungsprozesse beschleunigt werden.
Das Naval Sea Systems Command – das größte Systemkommando der US-Marine – will mit ShipOS zunächst zwei große Schiffbauer, drei öffentliche Werften und 100 Zulieferer ausstatten. Eine Ausweitung auf die gesamte maritime Industriebasis ist geplant. Ziel: Zeitpläne optimieren, Verzögerungen reduzieren und die Produktionseffizienz steigern.
"Diese Investition stellt unseren Schiffbauern die Ressourcen zur Verfügung, die sie benötigen, um ihre Abläufe zu modernisieren", erklärte Marineminister Phelan. Die Einsatzbereitschaft von Unterwasserfahrzeugen soll erheblich verbessert werden.
Dritter Coup im Verteidigungsgeschäft
Für Palantir markiert der Navy-Deal die Fortsetzung einer erfolgreichen Expansionsstrategie im Verteidigungssegment. Nach Kooperationen mit der US-Armee und der Space Force festigt das Unternehmen seine Position als strategischer Softwarelieferant der US-Regierung. Analysten werten den Vertrag als bedeutende Wachstumschance für die Defence-Sparte.
Die Attraktivität liegt auf der Hand: Regierungsaufträge im Verteidigungsbereich sind langfristig und häufig inflationsgeschützt. Das verleiht der Umsatzbasis zusätzliche Robustheit. Zudem bestätigt der Deal die strategische Relevanz der Palantir-Plattformen über klassische Geheimdienst- und Militäranwendungen hinaus.
Während andere Tech-Konzerne um kommerzielle Marktanteile kämpfen, sichert sich Palantir weiterhin margenstarke Regierungsgeschäfte. Der Navy-Vertrag zementiert die Führungsrolle im lukrativen GovTech-Segment – und das spiegelt sich im Kurs wider.
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