OMV Aktie: Millionenförderung gesichert
Die OMV baut ihre grüne Wasserstoff-Offensive massiv aus – und holt sich dabei den österreichischen Staat mit an Bord. Bis zu 123 Millionen Euro Förderung fließen in eine der größten Elektrolyseanlagen Europas. Ein klares Signal in Richtung Energiewende, das auch strategisch mit Blick auf die jüngsten Russland-Turbulenzen Sinn ergibt.
Förderung für Wasserstoff-Großprojekt
Der österreichische Energiekonzern sicherte sich staatliche Unterstützung in Höhe von bis zu 123 Millionen Euro für den Bau einer 140-Megawatt-Elektrolyseanlage am Standort Bruck an der Leitha in Niederösterreich. Das Projekt wird in einem Joint Venture mit Masdar aus den Vereinigten Arabischen Emiraten realisiert, dessen Finalisierung für Anfang 2026 vorgesehen ist.
Die wichtigsten Eckdaten des Projekts:
- Produktionskapazität: Bis zu 23.000 Tonnen grüner Wasserstoff pro Jahr
- Geplanter Betriebsstart: Ende 2027
- CO2-Reduktion: Bis zu 150.000 Tonnen jährlich
- Einordnung: Zählt zu den fünf größten Anlagen dieser Art in Europa
Strategische Neuausrichtung läuft
Die Wasserstoff-Investition reiht sich in eine Serie strategischer Schritte ein. Erst am 20. Januar 2026 kündigte die OMV-Tochter Borealis einen Ausbau der Produktionskapazitäten in Bayern an. Die Transformation gewinnt an Dringlichkeit, nachdem die OMV am 14. Januar 2026 ein Gerichtsverfahren gegen Gazprom in Russland verlor – ein Dämpfer für das traditionelle Geschäft mit fossilen Energieträgern.
Die Börse reagiert auf die Nachricht zurückhaltend. Die Aktie notiert bei 49,14 Euro und bewegt sich damit rund 11 Prozent unter dem im Dezember 2025 erreichten 52-Wochen-Hoch. Die Marktkapitalisierung liegt bei 16,1 Milliarden Euro, die Dividendenrendite wird aktuell mit 9,7 Prozent ausgewiesen.
Langfristige Wette auf grüne Energie
Mit der geplanten Elektrolyseanlage positioniert sich die OMV bewusst im wachsenden Markt für grünen Wasserstoff. Die Anlage soll nicht nur zur CO2-Reduktion beitragen, sondern auch neue Geschäftsfelder erschließen, während traditionelle Bereiche unter geopolitischem Druck stehen. Ob die Transformation rechtzeitig greift, wird sich spätestens ab Ende 2027 zeigen, wenn die Anlage in Betrieb geht.
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