Nach einem beeindruckenden Lauf ist der österreichische Energiekonzern vorerst ausgebremst worden. Die psychologisch wichtige Marke von 50 Euro erwies sich als zu hohe Hürde und löste zum Wochenstart Gewinnmitnahmen aus. Doch ist dieser Rücksetzer nur eine kurze Atempause vor dem nächsten Anlauf oder ein technisches Warnsignal?

Gewinnmitnahmen nach Rekordhoch

Mit einem Abschlag von rund 1,12 Prozent auf etwa 49,36 Euro dominieren am heutigen Montag die Verkäufer das Geschehen auf Tradegate. Besonders relevant ist der technische Ablauf: Die Aktie markierte kurzzeitig ein neues 52-Wochen-Hoch bei exakt 50,00 Euro, prallte dort jedoch ab. Offenbar nutzten kurzfristig orientierte Anleger das Erreichen dieser runden Zahl sofort, um Kasse zu machen.

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Die charttechnische Situation gestaltet sich nun wie folgt:
* Widerstand: Die 50-Euro-Marke hat sich als massiver Deckel etabliert.
* Unterstützung: Marktbeobachter blicken nun auf den Bereich zwischen 48,00 und 48,50 Euro als erste Auffangzone.

Transformation entscheidet

Abseits des Tagescharts rückt die langfristige Ausrichtung in den Fokus. CEO Alfred Stern warnte jüngst vor überzogenen Regulierungen bei der Kreislaufwirtschaft, die Innovationen im Keim ersticken könnten. Diese Kritik ist brisant, da OMV den Wandel vom Öl- und Gasgeschäft hin zu nachhaltigen Chemikalien massiv vorantreibt.

Zentraler Pfeiler dieser Strategie ist die für das laufende erste Quartal 2026 angepeilte Fusion der Tochter Borealis mit Borouge und Nova Chemicals. Das Gelingen dieses Zusammenschlusses gilt als entscheidender Bewertungsfaktor, um die Abhängigkeit von volatilen Rohstoffmärkten langfristig zu verringern.

Solange der Kurs nicht nachhaltig unter die 200-Tage-Linie bei etwa 43 Euro rutscht, bleibt das übergeordnete Bild positiv. Kurzfristig dürfte die Volatilität jedoch hoch bleiben, bis die Aktie genügend Kaufkraft sammelt, um die 50-Euro-Hürde in einem zweiten Versuch zu überwinden.

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