Erst kürzlich berichtete OMV über einen Rückgang der Produktion von Öl und Gas im vierten Quartal des Jahres 2025. Und auch wenn die Preise für die Rohstoffe sich zuletzt etwas erholen konnten, so befinden sie sich doch weiterhin auf eher niedrigem Niveau. Derweil bleibt trotz errungener Erfolge fraglich, ob OMV im Chemiegeschäft für Umsatz- und Gewinnsprünge sorgen kann. Mit anderen Worten werden Unternehmen und Aktie durchaus von einigen Unsicherheiten umgeben.

An der Börse macht sich davon aber nur wenig bemerkbar. Die Neuigkeiten der letzten Tage ließen den Kurs allenfalls kurzfristig unter Druck geraten. Die Bullen konnten solche Episoden aber sehr schnell wieder ausgleichen und mit 49,10 Euro zum Wochenende hinterlässt OMV weiterhin eine hervorragende Figur. Nicht nur konnte der Kurs auf Monatssicht um 4,4 Prozent verbessert werden. Im Jahresvergleich ist sogar ein Plus von 26,7 Prozent zu bewundern.

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OMV verwöhnt die Aktionäre

Zu nicht eben geringen Anteilen verantwortlich für die Treue der Anteilseigner dürfte die Dividendenpolitik von OMV sein. Selbst in schwierigen Zeiten war und ist OMV bemüht darum, die Ausschüttungen so hoch wie möglich zu halten. Aktuell ergibt sich eine Dividendenrendite von annähernd neun Prozent. Damit können derzeit nur wenige andere Unternehmen dienen.

So die Zahlen ausreichen, um eben diese Ausschüttungen zu bedienen, können die Anteilseigner sich auch ohne ständige Sprünge beim Aktienkurs auf ansehnliche Renditen einstellen. Genau das hält die Anleger bei der Stange und treibt als netten Nebeneffekt den Aktienkurs recht zuverlässig in die Höhe.

Beeindruckend

Aus der derzeitigen Ausgangslage erwachsen auch einige interessante Fantasien. Denn wenn die OMV-Aktie sich schon in eher widrigen Zeiten derart gut schlägt, könnte es an besseren Tagen umso steiler in Richtung Norden gehen. Diesbezüglich sind Spekulationen über steigende Ölpreise im Jahr 2026 nicht uninteressant. Insbesondere die weiterhin angespannte Lage im Iran könnte genau dafür die notwendigen Impulse liefern. Das größte Risiko bleibt hingegen, dass die Zahlen bei OMV derart einbrechen, dass eine Anpassung nach unten bei den Ausschüttungen nicht zu vermeiden wäre. Glücklicherweise gibt es dafür momentan aber keine Hinweise.

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