Gerade erst konnte der Ölpreis sich wieder etwas in Richtung Norden bewegen. Zu nicht unwesentlichen Teilen war dies den Ausschreitungen im Iran zuzuschreiben. Einfluss nahm aber auch die gute Marktstimmung, was wieder etwas mehr Risikofreude an den Märkten mit sich brachte. Das zurückliegende Wochenende warf jedoch schon wieder einiges durcheinander. US-Präsident Donald Trump bekräftigte den eigenen Anspruch auf Grönland und drohte acht europäischen Ländern mit Zöllen, die sich gegen diese Idee aussprechen.

Die Reaktionen an den Märkten fielen sehr deutlich aus. Der Ölpreis ging heute Morgen wieder um 1,1 Prozent abwärts, sodass ein Barrel der Nordseesorte Brent bei noch 63,52 US-Dollar landete. Ausschlaggebend dafür dürfte die Sorge sein, dass ein neuerlicher Handelskrieg die Konjunktur abwürgt und damit die Nachfrage nach Rohöl dämpft.

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OMV im roten Bereich

Aktuell haben wir es nach Einschätzung von Experten noch immer mit einer tendenziellen Überversorgung an den Ölmärkten zu tun. Gibt es nicht wenigstens die Hoffnung darauf, dass die Nachfrage wieder aufholen kann, so ist mit größeren Preissprüngen wohl eher nicht zu rechnen. Das lastet auf der Aktie von OMV, die am Montagmorgen um 0,8 Prozent auf 48,98 Euro abwertete.

Zwar hat OMV im vergangenen Jahr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass der eigene Aktienkurs längst nicht nur von den Preisen für Öl und Gas abhängt. Ein wenig eingepreist wurde zuletzt aber schon die Hoffnung darauf, dass die Margen in diesem Segment im Jahr 2026 wieder ansteigen könnten. Doch jede weitere Eskalation der USA lassen die Wahrscheinlichkeit dafür eher sinken, zumal Donald Trump mit Blick auf die Midterms ohnehin ein Interesse an sinkenden Ölpreisen nachgesagt wird.

Es wird nicht langweilig

Ob die USA bei Grönland oder ihren neuen Zöllen tatsächlich ernst machen, bleibt wohl abzuwarten. Mancher Beobachter sieht in dem internationalen Eklat auch nur den verzweifelten Versuch, von den Epstein-Files abzulenken. Klar für die Anleger ist aktuell nur, dass sie sich weiterhin auf unruhige Zeiten einstellen müssen. Punkten kann OMV gerade deshalb auch mit einer bisher sehr verlässlichen Dividende. Das hilft dabei, die Anleger auch bei einem schwankenden Marktsentiment bei der Stange zu halten.

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