Okta Aktie: Unter KI-Druck
Ein neues Software-Tool zur automatisierten Sicherheitsprüfung sorgt für Unruhe im Cybersecurity-Sektor. Während die künstliche Intelligenz viele Branchen beflügelt, fürchten Anleger bei Okta derzeit eine Disruption bewährter Geschäftsmodelle durch neue Wettbewerber. Doch stellt das neue Tool von Anthropic tatsächlich eine existenzielle Bedrohung für den Identitätsspezialisten dar?
Angst vor dem „AI Scare Trade“
Die Vorstellung der Plattform „Claude Code Security“ durch das KI-Start-up Anthropic wirkte wie ein Katalysator für den jüngsten Ausverkauf in der gesamten Branche. Die Sorge am Markt: KI-Systeme könnten künftig Schwachstellen in Software eigenständig finden und beheben, was etablierte Sicherheitslösungen teilweise überflüssig machen könnte. Okta geriet dabei besonders unter die Räder und markierte am Freitag bei 63,04 Euro ein neues 52-Wochen-Tief, was einem Tagesverlust von rund 9,3 Prozent entspricht.
Dieser Trend, den Marktbeobachter bereits als „AI Scare Trade“ bezeichnen, belastet den gesamten Sektor. Viele Investoren befürchten, dass künstliche Intelligenz die Marktanteile klassischer Software-Anbieter schneller erodieren lässt, als diese ihre eigenen Produkte anpassen können.
Analysten sehen Überreaktion
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Trotz des deutlichen Kursrutschers halten einige Experten die Reaktion der Börse für überzogen. Analysten von Barclays wiesen darauf hin, dass das neue Tool zur Code-Überprüfung keine direkte Konkurrenz zum Kerngeschäft von Okta – dem Identitäts- und Zugangsmanagement – darstellt. Auch Wedbush-Analysten argumentieren, dass die durch KI wachsende und komplexer werdende Bedrohungslage langfristig eher zu steigenden Ausgaben für Cybersicherheit führen dürfte.
Innerhalb des Unternehmens gibt es derzeit gemischte Signale. Während eine Wachstumsverlangsamung und Insider-Verkäufe die Stimmung dämpfen, setzt das Management auf Aktienrückkäufe. Ein bereits autorisiertes Programm im Volumen von einer Milliarde US-Dollar soll den Aktienkurs stützen und Vertrauen signalisieren.
Ob Okta die Sorgen der Anleger entkräften und operativ überzeugen kann, wird sich in Kürze zeigen. Am 4. März veröffentlicht das Unternehmen seinen nächsten Quartalsbericht und gibt Einblick in die aktuelle Geschäftsentwicklung.
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