Krystal Biotech hat die Erwartungen der Analysten im vierten Quartal 2025 übertroffen. Das Unternehmen profitiert von der starken Markteinführung seiner Gentherapie Vyjuvek und einer robusten finanziellen Basis. Marktbeobachter reagierten prompt mit deutlichen Aufwärtsrevisionen ihrer Prognosen.

Starke Margen und internationales Wachstum

Mit einem Gewinn pro Aktie von 1,70 US-Dollar lieferte Krystal Biotech mehr ab als die prognostizierten 1,62 US-Dollar. Der Quartalsumsatz kletterte auf 107,1 Millionen US-Dollar. Besonders beeindruckend zeigt sich die Profitabilität des Unternehmens: Die Bruttomarge lag im vierten Quartal bei 94 Prozent.

Das Flaggschiffprodukt Vyjuvek, eine Gentherapie zur Behandlung einer seltenen Hautkrankheit, etabliert sich zunehmend im US-Markt. Die Marktdurchdringung erreichte dort bereits rund 60 Prozent. Gleichzeitig treibt das Management die internationale Expansion voran. Nach dem Marktstart in Deutschland, Frankreich und Japan werden dort mittlerweile über 90 Patienten mit der Therapie behandelt.

Analysten sehen deutliches Potenzial

Die Investmentbank Jefferies hob ihr Kursziel für die Aktie nach Bekanntgabe der Zahlen signifikant von 310 auf 371 US-Dollar an und bestätigte die Kaufempfehlung. Analysten begründen diesen Schritt mit dem re-accelerierenden Umsatzwachstum und der erfolgreichen kommerziellen Umsetzung. Im gesamten Geschäftsjahr 2025 flossen rund 389,1 Millionen US-Dollar durch Produktverkäufe in die Kassen – ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Kann Krystal Biotech diesen Wachstumskurs in den kommenden Jahren bestätigen? Die finanzielle Ausstattung bietet hierfür eine solide Grundlage. Zum Ende des Jahres 2025 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel und Investments in Höhe von fast 956 Millionen US-Dollar.

Pipeline als künftiger Treiber

Neben dem aktuellen Verkaufserfolg rückt die klinische Entwicklung neuer Therapien in den Fokus. Die US-Gesundheitsbehörde FDA erteilte einem Wirkstoffkandidaten gegen Lungenkrebs kürzlich einen bevorzugten Status für regenerative Medizin (RMAT). Auch bei der Behandlung von Mukoviszidose zeigen erste Studiendaten vielversprechende Ansätze mit hohen Transduktionsraten in den Atemwegszellen.

Mit einem Schlusskurs von 222,20 Euro am vergangenen Freitag verzeichnet die Aktie auf Jahressicht ein Plus von rund 28 Prozent. Damit notiert der Titel derzeit etwa 11 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch vom Januar.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 plant das Management mit operativen Ausgaben zwischen 175 und 195 Millionen US-Dollar. Im Fokus stehen dabei der potenzielle Markteintritt in Italien sowie wichtige klinische Daten aus der Augenheilkunde, deren Veröffentlichung für 2026 angekündigt ist.

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