OHB SE Aktie: Neuer Millionendeal
Der Bremer Raumfahrtkonzern sichert sich einen prestigeträchtigen ESA-Auftrag zur Asteroiden-Abwehr und untermauert damit seine technologische Kompetenz. Doch während das aktuelle Projekt Millionen in die Kassen spült, blicken Anleger bereits auf einen potenziell deutlich größeren Hebel im Verteidigungssektor. Ist das Unternehmen bereit für den nächsten Wachstumsschritt?
Wettlauf gegen die Zeit
Über die Tochtergesellschaft OHB Italia hat der Konzern einen Vertrag im Wert von 81,2 Millionen Euro für den Bau der Raumsonde RAMSES unterzeichnet. Inklusive der Vorbereitungsmaßnahmen summiert sich das Projektvolumen auf rund 150 Millionen Euro. Ziel der Mission ist die detaillierte Vermessung des Asteroiden Apophis, der der Erde im April 2029 gefährlich nahekommen wird.
Die technologische Herausforderung liegt im Zeitplan. Um den Starttermin im Frühjahr 2028 zu halten, muss die Sonde in nur dreieinhalb Jahren fertiggestellt werden. OHB greift hierfür auf die Plattform der erfolgreichen „Hera“-Mission zurück, was die Entwicklungszeit drastisch verkürzt. Unterstützung kommt zudem von der japanischen Raumfahrtagentur JAXA, die wichtige Komponenten liefert.
Der Milliarden-Hebel
Während das ESA-Projekt die zivile Expertise stärkt, liegt die eigentliche Wachstumsfantasie im militärischen Bereich. Gemeinsam mit Rheinmetall bewirbt sich OHB um das Bundeswehr-Großprojekt SATCOMBw Stufe 4. Es geht um ein unabhängiges Satelliten-Kommunikationsnetzwerk mit einem geschätzten Gesamtvolumen von bis zu zehn Milliarden Euro.
Sollte das Konsortium den Zuschlag erhalten, würde OHB die Satellitenfertigung übernehmen. Dass das Management dieses Szenario ernst nimmt, zeigt die Übernahme zusätzlicher Fertigungskapazitäten in Sachsen im Oktober 2025. Das Unternehmen positioniert sich damit frühzeitig für eine mögliche Serienproduktion.
Zahlen und Strategie
Operativen Rückenwind liefert derzeit auch das Ariane-6-Programm, an dem die Tochter MT Aerospace signifikant beteiligt ist. Strategisch wichtig für Aktionäre ist zudem die Klarstellung der Führungsspitze: Ein Delisting im Zuge des Einstiegs von Investor KKR ist vorerst vom Tisch.
Am 19. März 2026 legt der Konzern den testierten Jahresabschluss für 2025 vor. Anleger werden hier genau prüfen, ob die Profitabilität mit den ambitionierten Umsatzzielen Schritt hält. Bis 2028 plant das Management eine Steigerung der Gesamtleistung auf über zwei Milliarden Euro.
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