Bereits vor einer Weile kündigte die Österreichische Post an, künftig auch im Mobilfunkmarkt mitmischen zu wollen. Am heutigen Mittwoch ist es nun so weit und die Marke "Yelllow" geht erstmals an den Start. Dabei handelt es sich wohlgemerkt nicht um einen Schreibfehler und auch nicht um einen Aprilscherz. Die drei "l" im Namen werden im Logo als Empfangsbalken dargestellt.

Zu Beginn gewährt die Österreichische Post für einen Zeitraum von sechs Monaten zehn Prozent Rabatt auf alle Tarife. Derer zu entdecken gibt es vier unterschiedliche mit Preisen von aktuell 8,09 Euro bis 28,79 Euro monatlich. Unterschiede finden sich hauptsächlich im enthaltenen Datenvolumen und der zur Verfügung gestellten Geschwindigkeit. Realisiert wird die Übertragung vom Netzbetreiber Telekom Austria.

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Österreichische Post: Bescheidene Ansprüche?

Zusätzlich zu den neuen Tarifen will die Österreichische Post auch Geräte anbieten, welche in den eigenen Filialen angesehen und in die Hand genommen werden können. Den Anfang machen Geräte von Samsung, Xiaomi und Emporia. Außerdem gehört ein Router von ZTE zum Sortiment. Der Erfolg des Ganzen auf operativer Ebene soll nach den ersten drei bis vier Jahren bemessen werden. Allzu hoch scheint der Anbieter aber nicht zu stapeln.

Mit "fairen und einfachen Tarifen" will die Österreichische Post nach eigenem Bekunden die Mitte der Gesellschaft ansprechen. Das ausgelobte Ziel lautet, mittelfristig 300.000 Kunden zu erreichen. Dabei gebe es nur einen "sehr überschaubaren" Mehraufwand, wie Postchef Walter Olbin bei "Der Standard" zitiert wird. Das könnte sich auch als ein Versprechen an die Anleger interpretieren lassen. Angestrebt wird offenbar die Erschließung eines neuen Geschäftsfelds mit letztlich überschaubaren Investitionen.

Auf neuen Wegen

Der Start des neuen Angebots wurde an der Börse mit Kursgewinnen von rund einem Prozent begleitet. Das mag aber auch daran liegen, dass die Märkte sich heute insgesamt freundlicher zeigten. Zu begrüßen ist es aber allemal, dass die Österreichische Post sich nach neuen Möglichkeiten umsieht. Schließlich befindet sich das klassische Briefgeschäft weiter auf dem Rückzug, was natürlich irgendwie ausgeglichen werden möchte.

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