Ein gescheiterter Millionendeal auf der einen, ein lukrativer Lizenzvertrag auf der anderen Seite – die Ocugen-Aktie steckt in einem emotionalen Zerriss. Während ein geplatzter Fusionstraum die Strategie des Biotech-Unternehmens infrage stellt, könnte ein neuer Partner aus Südkorea frisches Kapital und Perspektiven bringen. Steht der Titel vor einer überraschenden Wende?

Dramatisches Fusion-Aus

Die geplante Fusion von Ocugens Tochtergesellschaft OrthoCellix mit Carisma Therapeutics ist gescheitert. Der Grund: Carisma zog sich zurück, nachdem eine notwendige Finanzierungsrunde über 25 Millionen Dollar nicht zustande kam. Ocugen selbst nannte "schlechte Marktbedingungen und den begrenzten Zeitrahmen" als Ursache. Damit platzt vorerst die Strategie, die vielversprechende NeoCart-Technologie zur Behandlung von Knorpelschäden über ein eigenes börsennotiertes Unternehmen voranzutreiben.

Rettungsanker Südkorea?

Fast zeitgleich meldet Ocugen jedoch einen Lichtblick. Ein neuer Lizenzvertrag mit dem südkoreanischen Pharmakonzern Kwangdong sichert dem Unternehmen Exklusivrechte für den Vertrieb der Gentherapie OCU400 in Südkorea. Das Mittel zielt auf die Behandlung von Retinitis pigmentosa ab. Die finanziellen Konditionen klingen vielversprechend:

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Finanzielle Baustellen bleiben

Trotz der positiven Nachricht bleibt die finanzielle Lage angespannt. Eine Kapitalerhöhung im August brachte zwar 20 Millionen Dollar ein, doch die hohen Entwicklungskosten für Gentherapien dürften weitere Finanzierungsrunden nötig machen. Die aktuelle Liquidität reicht voraussichtlich bis Anfang 2026. Die extreme Volatilität der Aktie – sie notiert heute bei 1,45 Euro und hat sich seit dem 52-Wochen-Tief im März mehr als verdoppelt – spiegelt die Zerrissenheit der Anleger wider. Dazu kommt ein hoher Anteil leerverkaufter Aktien, was auf weiterhin bestehende Zweifel am Kurs hindeutet.

Kann der Deal mit Kwangdong das Vertrauen nachhaltig zurückbringen – oder bleibt Ocugen ein Spielball der Spekulanten?

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