Occidental Petroleum Aktie: Permian-Trumpf sticht
Erneute Spannungen im Nahen Osten rücken die US-Schieferölproduktion wieder verstärkt in das Blickfeld der Märkte. Während geopolitische Risiken die Rohölpreise antreiben, profitiert Occidental Petroleum von seiner massiven Präsenz im heimischen Permian Basin. Diese strategische Unabhängigkeit von internationalen Krisenherden wird für Investoren zu einem immer gewichtigeren Argument.
Analysten heben den Daumen
Die Bank Barclays passte am gestrigen Montag ihre Bewertung an die veränderte Lage an. Analystin Betty Jiang hob das Kursziel von 55 auf 59 US-Dollar an, behielt die Einstufung jedoch auf „Equal-Weight“. Zuvor hatten bereits andere Institute ihre Ziele nach oben korrigiert, wobei Wells Fargo ein Potenzial bis auf 69 US-Dollar sieht. Treiber dieser Optimierung sind vor allem die gestiegene Produktivität in den US-Fördergebieten und eine effizientere Kapitalnutzung.
Folgende Kursziele wurden im März für die Aktie ausgegeben:
- Wells Fargo: 69,00 USD (Overweight)
- Piper Sandler: 66,00 USD (Overweight)
- Barclays: 59,00 USD (Equal-Weight)
Die Aktie spiegelt diesen Aufwärtstrend wider und verzeichnete auf Sicht von zwölf Monaten ein Plus von 16,43 Prozent, wobei sie aktuell bei 50,39 Euro notiert.
Entschuldung stärkt die Bilanz
Operativ lieferte das Unternehmen zuletzt starke Argumente. Im vierten Quartal 2025 lag das bereinigte Ergebnis je Aktie mit 0,31 US-Dollar fast doppelt so hoch wie von Analysten erwartet. Gleichzeitig gelang durch den Verkauf der OxyChem-Sparte an Berkshire Hathaway für 9,7 Milliarden US-Dollar ein signifikanter Schuldenabbau. Die Nettoverschuldung sank auf etwa 15 Milliarden US-Dollar, was den Weg für eine achtprozentige Dividendenerhöhung auf 0,26 US-Dollar pro Quartal ebnete.
Fokus auf CO2-Abscheidung
Neben der traditionellen Ölförderung treibt das Management die Energiewende voran. Im zweiten Quartal 2026 startet die Stratos-Anlage im Permian Basin den Betrieb der ersten Phase zur direkten CO2-Abscheidung aus der Luft. Das Projekt soll jährlich 500.000 Tonnen Kohlendioxid binden und markiert den Einstieg in die großindustrielle CO2-Entnahme.
Für das Gesamtjahr visiert Occidental ein Investitionsvolumen von 5,5 bis 5,9 Milliarden US-Dollar an. Die kommenden Monate stehen ganz im Zeichen des operativen Hochlaufs der Stratos-Anlage ab dem zweiten Quartal, während die geopolitische Lage den Ölpreis und damit den Cashflow stützen dürfte.
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