Nvidia blickt auf ein historisches Geschäftsjahr zurück, doch der Aktienkurs spiegelt die jüngsten Rekordgewinne kaum wider. Während der KI-Gigant dank explodierender Nachfrage Milliarden scheffelt, notiert das Papier seit Jahresbeginn im Minus. Nun richten sich alle Augen auf die kommende Woche: Kann die anstehende GTC-Konferenz die Skepsis der Anleger vertreiben und für neue Kursfantasie sorgen?

Rekordzahlen treffen auf Kursdelle

Die Bücher für das Geschäftsjahr 2026 sind geschlossen und die Bilanz ist beeindruckend. Mit einem Umsatz von knapp 216 Milliarden US-Dollar und einem Nettogewinn von über 120 Milliarden US-Dollar dominiert der Konzern die KI-Infrastruktur nach Belieben. Allein das Rechenzentrumsgeschäft, der Wachstumsmotor des Unternehmens, hat sich innerhalb von drei Jahren vervielfacht.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nvidia?

Trotz dieser fundamentalen Stärke steht die Aktie unter Druck. Seit Jahresanfang hat der Titel fast 5 Prozent an Wert eingebüßt und notiert bei rund 153 Euro deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von knapp 180 Euro. Marktbeobachter sehen hierfür zwei Hauptgründe: Zum einen sorgen mögliche US-Exportbeschränkungen für Unsicherheit. Zum anderen arbeiten Großkunden wie Microsoft und Amazon zunehmend an eigenen Chips, was langfristig an Nvidias Preismacht kratzen könnte.

Hoffnungsträger GTC

In diesem gemischten Umfeld wird die GPU Technology Conference (GTC), die am 16. März in San Jose beginnt, zum entscheidenden Termin. CEO Jensen Huang wird die Bühne nutzen, um die technologische Roadmap für das kommende Jahr zu präsentieren. Im Fokus steht dabei die neue "Vera Rubin"-Plattform. Diese nächste Chip-Generation soll bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 bei großen Cloud-Anbietern wie AWS und Google zum Einsatz kommen.

Das Management gibt sich indes optimistisch und prognostiziert für das laufende Quartal eine erneute Umsatzbeschleunigung auf rund 78 Milliarden Dollar. Untermauert wird dieses Selbstbewusstsein durch massive Aktienrückkäufe: Allein im letzten Geschäftsjahr flossen über 40 Milliarden Dollar an die Aktionäre zurück.

Entscheidender Montag

Die kommenden Tage dürften die kurzfristige Richtung für die Aktie vorgeben. Wenn Jensen Huang am Montag, den 16. März, seine Keynote hält, erwarten Anleger konkrete Beweise dafür, dass die Nachfrage auch jenseits der großen Hyperscaler stabil bleibt und der Übergang zu "Agentic AI" gelingt. Neue Hardware-Ankündigungen oder Details zur technologischen Überlegenheit gegenüber der aufkommenden Konkurrenz könnten den nötigen Impuls liefern, um den jüngsten Abwärtstrend zu brechen.

Nvidia-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nvidia-Analyse vom 08. März liefert die Antwort:

Die neusten Nvidia-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nvidia-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 08. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Nvidia: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...