Northern Data verzeichnete im vierten Quartal 2025 einen deutlichen Umsatzsprung auf 31 Millionen Euro. Während die operative Auslastung der KI-Infrastruktur steigt und die Übernahme durch das US-Unternehmen Rumble näher rückt, markierte der Aktienkurs zuletzt bei 9,68 Euro ein neues Jahrestief. Das Unternehmen versucht nun, durch eine Neuausrichtung des Geschäftsmodells das Vertrauen des Marktes zurückzugewinnen.

Fokus auf KI-Infrastruktur

Die Erlöse vervielfachten sich im Vergleich zum dritten Quartal 2025, in dem Northern Data lediglich 8 Millionen Euro umsetzte. Haupttreiber dieser Entwicklung ist die wachsende Nachfrage nach Rechenleistung für das Training von KI-Modellen. Das Unternehmen betreibt hierfür eine Flotte von rund 22.000 Nvidia-Grafikprozessoren der leistungsstarken H100- und H200-Modelle.

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Die Netzwerkauslastung dieser Hardware stieg im Januar 2026 auf 66 Prozent an. Bis zum Ende des laufenden ersten Quartals strebt das Management eine Zuteilungsrate von über 85 Prozent an, was einer nahezu vollständigen Kapazitätsgrenze entspricht. Um die Einnahmen planbarer zu gestalten, setzt Northern Data verstärkt auf langfristige Reservierungsverträge und reduziert gleichzeitig den Anteil kurzfristiger Verkäufe am Spotmarkt.

Strategischer Umbau und Fusion

Der weitreichende Umbau des Konzerns spiegelt sich auch im Verkauf der Krypto-Mining-Sparte im November 2025 wider. Dieser Schritt setzte eine Vorabzahlung von 50 Millionen US-Dollar frei, wobei zusätzliche erfolgsabhängige Zahlungen von bis zu 150 Millionen US-Dollar möglich sind. Die frei werdenden Ressourcen fließen primär in die Bereiche Cloud-Dienste und Rechenzentren.

Bis zum Jahr 2027 plant die Gruppe, über zehn globale Standorte hinweg eine Stromkapazität von rund 250 Megawatt bereitzustellen. Parallel dazu rückt der Zusammenschluss mit Rumble in den Fokus. Der Vollzug dieser strategischen Übernahme ist für das zweite Quartal 2026 avisiert.

Trotz der operativen Fortschritte bleibt die Aktie an der Börse unter Druck. Mit einem Rückgang von über 31 Prozent seit Jahresbeginn notiert das Papier derzeit auf seinem 52-Wochen-Tief. Die strategische Übernahme durch Rumble wird für das zweite Quartal 2026 erwartet. Zuvor liefert die Veröffentlichung der vollständigen Jahreszahlen Ende März 2026 weitere Details zur Profitabilität und zeigt, ob das operative Wachstum die Kursentwicklung stabilisieren kann.

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