Nvidia hat auf der CES 2026 in Las Vegas für eine Überraschung gesorgt. Während die Branche mit einer späteren Einführung rechnete, läuft die Produktion der nächsten KI-Plattform "Vera Rubin" bereits auf Hochtouren. CEO Jensen Huang kündigte zudem eine aggressive Expansion in neue Märkte an – von autonomen Fahrzeugen bis zu Industrierobotern.

Vera Rubin kommt früher als erwartet

Die zentrale Nachricht: Die Vera Rubin-Architektur befindet sich nicht mehr in der Testphase, sondern wird bereits jetzt produziert. Das System integriert sechs Chips in einer einzigen KI-Supercomputer-Einheit und soll dreimal schneller rechnen als die Vorgängergeneration Blackwell. Bei Inferenz-Aufgaben liegt der Geschwindigkeitsvorteil sogar beim Fünffachen.

Für die Entwicklung waren über 15.000 Ingenieursjahre nötig – ein Aufwand, der die Konkurrenz unter Druck setzt. UBS bestätigte nach der Ankündigung das "Buy"-Rating mit einem Kursziel von 235 US-Dollar und verwies auf den schneller als geplanten Hochlauf. Die ersten Rubin-Produkte sollen in der zweiten Jahreshälfte 2026 verfügbar sein.

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Offensive bei autonomem Fahren

Parallel zum Rechenzentrumsgeschäft drängt Nvidia aggressiv in den Markt für "Physical AI". Mit "Alpamayo" stellte das Unternehmen ein offenes KI-Modell vor, das speziell für autonomes Fahren der Stufe 4 entwickelt wurde. Erster Kunde: Mercedes-Benz integriert die Technologie in den CLA, der im ersten Quartal 2026 auf den Markt kommt.

Auch die Industrie rückt in den Fokus. Gemeinsam mit Hyundai plant Nvidia den Einsatz von Boston Dynamics' Atlas-Robotern in Fertigungsanlagen – angetrieben von Nvidias KI-Software. Der Start ist für 2028 vorgesehen. Diese Diversifizierung erweitert die Erlösquellen über reine Serverchips hinaus.

Straffer Zeitplan bis 2028

Der angekündigte Fahrplan ist ambitioniert: Nach dem aktuellen Produktionsstart der Standard-Rubin-Chips folgt 2027 die Variante "Rubin Ultra", 2028 dann die "Feynman"-Architektur. Nvidia verkürzt damit die Innovationszyklen deutlich – ein klares Signal an den Wettbewerb.

CFO Colette Kress bestätigte zudem, dass die Nachfrage nach KI-Hardware die unternehmenseigene Prognose von 500 Milliarden US-Dollar weiter übersteigt. Huang schätzt, dass bis 2030 insgesamt 3 bis 4 Billionen US-Dollar in KI-Infrastruktur fließen werden. Die Aktie notiert bei 187,24 US-Dollar deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt, bleibt aber unter dem 52-Wochen-Hoch von 212,19 US-Dollar. Mit einem KGV von rund 46 preist der Markt hohes Wachstum ein – die Vera-Rubin-Ankündigung soll diese Erwartung nun untermauern.

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