Nvidia galt lange als unantastbar an der Spitze der KI-Revolution, doch am Wochenende zogen dunkle Wolken über dem Halbleiter-Giganten auf. Berichte über neue Allianzen der größten Tech-Konzerne sorgen für Nervosität und setzen die Aktie unter Druck. Während institutionelle Anleger bereits reagieren, stellen sich viele Privatanleger die bange Frage: Beginnen die wichtigsten Kunden nun, sich gegen ihren Chiplieferanten zu verbünden?

Angriff aus dem Silicon Valley

Der jüngste Kursrücksetzer ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Wettbewerbssignale. Verantwortlich für die Sorgenfalten der Anleger sind Berichte, wonach Meta eine deutlich tiefere Integration von Alphabets (Google) hauseigener Chip-Technologie in seine Rechenzentren prüft. Was technisch klingt, birgt massiven Zündstoff für Nvidias Geschäftsmodell.

Es deutet sich an, dass die "Hyperscaler" – also Großkunden, die bisher Nvidias Umsatz massiv befeuerten – aktiv versuchen, ihre Hardware-Lieferketten zu diversifizieren. Das Ziel ist klar: Die Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter reduzieren. Für Nvidia bedeutet dies ein greifbares strukturelles Risiko, da das Quasi-Monopol bei High-End-KI-Trainingschips durch interne Lösungen von Google und Meta direkt herausgefordert wird.

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Profis nutzen die Chance

Trotz der düsteren Stimmungssignale und der zunehmenden Vorsicht an der Wall Street gibt es Marktteilnehmer, die genau jetzt zugreifen. Ein Blick auf die jüngsten Portfolio-Daten zeigt, dass institutionelle Investoren wie Saxony Capital Management ihre Position bei Nvidia um knapp 6 Prozent aufgestockt haben.

Für diese Profis scheint die aktuelle Schwächephase eher eine günstige Kaufgelegenheit als ein dauerhaftes Warnsignal zu sein. Dennoch herrscht am Gesamtmarkt inzwischen eine "Zeig es mir"-Mentalität: Investoren prüfen kritisch, ob die gigantischen Investitionsausgaben (CapEx) der Tech-Riesen auch Ende 2025 und 2026 noch für Nvidias gewohntes Umsatzwachstum sorgen können.

Kritische Phase für den Kurs

Die technische Lage spiegelt die Verunsicherung wider. Mit einem Verlust von fast 15 Prozent in den letzten 30 Tagen befindet sich der Titel in einer spürbaren Abkühlungsphase. Der Markt preist derzeit das Risiko durch konkurrierende Custom-Chips neu ein, was nach den explosiven Rallyes des Jahres zu einer nüchternen Neubewertung führt.

Ob die Unterstützung hält oder der Druck durch die Konkurrenz aus dem Silicon Valley den Kurs weiter belastet, dürfte sich in den kommenden Handelstagen entscheiden. Die Divergenz zwischen der Nvidia-Schwäche und der relativen Stärke anderer Tech-Werte zeigt deutlich: Das Problem ist hausgemacht.

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