Die Halbleiter-Welt steht unter Schock: Völlig unerwartet haben chinesische Zollbehörden einen Einfuhrstopp für Nvidias hochmoderne H200-GPUs verhängt. Erst Anfang 2026 hatte die US-Regierung grünes Licht für den Export dieser speziellen „Hopper“-Chips gegeben, doch nun riegelt Peking die Grenze ab. In Shenzhen wurden Logistikfirmen bereits angewiesen, keine Zollanträge mehr für diese Hardware zu stellen. Während die ersten Lieferungen gerade erst in Hongkong eintrafen, herrscht nun bittere Ungewissheit über die Zukunft des Deals.

Stillstand in den Fabriken

Die Folgen für die Lieferkette sind drastisch. Da Nvidia mit über zwei Millionen Bestellungen aus China kalkulierte, liefen die Maschinen bei den Zulieferern zuletzt im Dauerbetrieb. Besonders kritisch trifft es die Hersteller von spezialisierten Leiterplatten (PCBs). Diese Komponenten sind exakt auf das Design der H200 zugeschnitten und lassen sich nicht für andere Produkte verwenden. Da die Produktion nun abrupt gestoppt wurde, drohen den Zulieferern massive finanzielle Verluste und logistisches Chaos.

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Strategischer Druck aus Peking

Hinter dem Importstopp steckt Kalkül. Die chinesische Regierung forciert mit Hochdruck die technologische Autarkie. Indem sie westliche High-End-Hardware wie die H200 oder zuvor die RTX 6000D blockiert, zwingt sie heimische Tech-Riesen dazu, auf lokale Alternativen umzusatteln. Zwar hinken Entwickler wie Huawei oder Start-ups wie Cambricon der Leistung von Nvidia noch ein bis zwei Generationen hinterher, doch der politische Wille zur Unabhängigkeit wiegt derzeit schwerer als pure Rechenkraft.

Die ungebrochene Dominanz von Cuda

Trotz der Blockaden bleibt die Gier nach Nvidia-Hardware in China riesig. Das liegt vor allem an „Cuda“ – dem Software-Ökosystem, das weltweit als Standard für KI-Programmierung gilt. Viele chinesische Entwickler sind so tief in dieser Umgebung verwurzelt, dass ein Umstieg auf heimische Chips schmerzhaft und langwierig wäre. Dieser Umstand befeuert weiterhin einen florierenden Schwarzmarkt: Erst kürzlich flogen in den USA Schmugglerringe auf, die versuchten, die strengen Exportkontrollen zu umgehen.

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