Ein Paukenschlag aus Peking erschüttert zuletzt die globale Tech-Branche. Nachdem die US-Regierung im vergangenen Jahr dicke Mauern um ihre KI-Technologie gezogen hatte, schlägt China nun mit einer völlig unerwarteten Taktik zurück. Laut einem Bericht der Financial Times blockieren chinesische Regulierungsbehörden nun massiv den Import von Nvidia-Chips. Während Washington die Zügel zuletzt etwas lockerte, schließt Peking nun von innen die Tore.

Blockade trotz US-Lockerung

Die Ironie der Geschichte könnte kaum größer sein. Erst im vergangenen Monat hatte die US-Regierung Nvidia grünes Licht gegeben, wieder ältere KI-Prozessoren nach China zu exportieren. Doch kaum war die Erlaubnis aus Übersee da, traten die chinesischen Behörden auf die Bremse. Berichten zufolge stecken derzeit zahlreiche Warensendungen der begehrten H200-Prozessoren im Zoll fest. Die Behörden verweigern schlicht die Einfuhr, was Zulieferer bereits dazu zwang, die Produktion für diesen spezifischen Markt vorerst komplett zu pausieren.

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Der H200 im Visier: Technologische Grabenkämpfe

Warum trifft es ausgerechnet den H200? Dieser Chip gehört zur letzten Generation der Nvidia-Architektur. In der Welt der künstlichen Intelligenz gilt er zwar noch als Arbeitstier, wurde aber bereits von den weitaus mächtigeren Blackwell-Modellen (B200 und GB200) in den Schatten gestellt. China möchte offenbar demonstrieren, dass man sich nicht mit technologischer Resterampe abspeisen lässt, während die eigenen heimischen Chip-Entwickler unter Hochdruck an Alternativen arbeiten.

Fazit: Strategische Isolation als Waffe

Hinter der Blockade steckt Kalkül. Indem China den Import von Nvidia-Hardware erschwert, zwingt das Land seine heimischen Tech-Giganten wie Alibaba und Tencent dazu, verstärkt auf lokale Lösungen zu setzen. Ein riesiger Absatzmarkt bricht weg, gerade als Nvidia dachte, die regulatorischen Hürden in den USA überwunden zu haben. Der Chip-Krieg ist damit in eine neue, unberechenbare Phase eingetreten, in der nicht mehr nur der Export, sondern auch der Import als geopolitische Waffe genutzt wird.

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