Nvidia steht vor neuen Herausforderungen im wichtigen asiatischen Markt. Berichte über einen Produktionsstopp für Komponenten des KI-Chips H200 sorgen für Unruhe bei Anlegern. Auslöser sind offenbar Blockaden durch den chinesischen Zoll, die die Lieferkette des Halbleitergiganten empfindlich treffen. Marktbeobachter werten dies als potenziellen Rückschlag für die Umsatzziele in der Region.

Lieferkette unterbrochen

Im Kern der aktuellen Sorgen steht der KI-Chip H200. Zulieferer haben die Fertigung von Komponenten angehalten, da chinesische Zollbehörden die Einfuhr der Bauteile blockieren. Dies trifft Nvidia an einer empfindlichen Stelle: Der H200 wurde unter anderem entwickelt, um trotz strenger US-Exportkontrollen den chinesischen Markt bedienen zu können.

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Die Blockade gefährdet nun eine Produktlinie, für die Analysten im chinesischen Raum mit über einer Million Bestellungen gerechnet hatten. Die Aktie geriet im vorbörslichen Handel am Dienstag unter Druck und verlor mehr als 2 Prozent an Wert. Dies unterbricht den jüngsten Lauf des Papiers, das auf Jahressicht immer noch ein Plus von rund 39 Prozent aufweist und unweit seines 52-Wochen-Hochs von 190,53 US-Dollar notiert.

Geopolitischer Gegenwind

Der Vorfall verdeutlicht die komplexen Rahmenbedingungen für US-Chiphersteller. Obwohl Nvidia Produkte technisch anpasst, um US-Vorschriften einzuhalten, bleibt die praktische Abwicklung vor Ort in China ein Risiko. Die aktuellen Probleme stehen im Kontrast zu den sonst glänzenden Aussichten im Data-Center-Geschäft. Erst im November 2025 meldete der Konzern in diesem Segment einen Umsatz von 51,2 Milliarden US-Dollar.

Die langfristigen Prognosen für den KI-Markt bleiben zwar positiv – Experten erwarten ein Marktvolumen von über 300 Milliarden US-Dollar bis 2026 –, doch die kurzfristige Lieferfähigkeit in einem der größten Absatzmärkte ist nun fraglich.

Quartalszahlen bringen Klarheit

Der Fokus der Anleger richtet sich jetzt auf eine offizielle Stellungnahme des Managements zur H200-Situation. Konkrete Zahlen zu den finanziellen Auswirkungen wird Nvidia voraussichtlich am Mittwoch, den 25. Februar 2026, vorlegen. Nach Börsenschluss veröffentlicht der Konzern dann seinen Bericht für das vierte Geschäftsquartal und wird eine aktualisierte Prognose abgeben müssen.

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