Nvidia hat auf der CES 2026 eine beeindruckende Produktoffensive gezeigt – doch parallel dazu verdichten sich Berichte über neue Handelshürden in China. Medien zufolge sollen chinesische Behörden lokale Tech-Konzerne angewiesen haben, Bestellungen für Nvidias H200-Chips vorerst zu stoppen. Gleichzeitig verlangt Nvidia bei China-Orders nun Vorauszahlung. Damit rückt ein Markt mit geschätzten 50 Milliarden Dollar Jahrespotenzial in den Fokus.

Neue Plattformen, neue Märkte

CEO Jensen Huang nutzte die Technik-Messe in Las Vegas für mehrere Ankündigungen. Mit „Vera Rubin" stellte er eine Multi-Chip-Architektur vor, die ab der zweiten Jahreshälfte 2026 verfügbar sein soll und auf Robotik sowie autonome Systeme abzielt. Huang sprach von einem „ChatGPT-Moment für Physical AI" und signalisierte damit eine strategische Ausweitung jenseits klassischer Rechenzentren.

Im Automobilsektor präsentierte Nvidia am 7. Januar die „Alpamayo"-Plattform für autonomes Fahren der Stufe 4. Mercedes-Benz wird als erster Hersteller das System in die kommende CLA-Reihe integrieren – der US-Marktstart ist für das erste Quartal 2026 geplant. Hyundai gab bekannt, 50.000 Blackwell-GPUs zu kaufen, um eigene Projekte in autonomem Fahren und Robotik voranzutreiben.

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Die China-Frage

Die positiven Meldungen werden von Unsicherheit im asiatischen Markt überlagert. Berichten zufolge haben chinesische Stellen einheimische Unternehmen aufgefordert, Bestellungen für den H200-Chip auszusetzen und stattdessen auf heimische Alternativen zu setzen. Nvidia reagiert mit einer Vorsichtsmaßnahme: Chinesische Kunden müssen Orders für den H200 künftig vollständig im Voraus bezahlen.

Der H200 war Ende vergangenen Jahres unter bestimmten Bedingungen für den Export nach China freigegeben worden. Die jüngsten Entwicklungen deuten jedoch darauf hin, dass handelspolitische Barrieren weiterhin eine bedeutende Rolle spielen. CEO Huang hatte China wiederholt als Markt mit einem Volumen von bis zu 50 Milliarden Dollar pro Jahr beschrieben.

Breiter aufgestellt

Nvidia treibt parallel die Diversifizierung voran. Eine neue Partnerschaft mit Siemens zielt auf ein „Industrial AI Operating System" ab, gemeinsam mit Caterpillar werden Edge-AI-Lösungen für industrielle Anwendungen entwickelt. Die Strategie zielt klar darauf ab, Umsatzquellen jenseits der großen Hyperscaler zu erschließen.

Die Zahlen für das nächste Quartal werden am 25. Februar 2026 erwartet. Bis dahin bleibt offen, ob sich die gemeldeten Auftrags-Stopps in China zu einer offiziellen Regulierungspolitik verdichten – und welche Auswirkungen das auf die Umsatzprognosen haben wird.

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