Nurexone Biologic hat eine zentrale Hürde für den Start klinischer Studien am Menschen genommen. Eine unabhängige Analyse bestätigt die Reproduzierbarkeit des Herstellungsverfahrens für die therapeutischen Exosomen des Unternehmens. Für den Hoffnungsträger ExoPTEN bedeutet dies eine deutliche Stärkung der regulatorischen Position vor dem geplanten Zulassungsantrag.

Konsistenz als Schlüssel zur Klinik

Die am Technion – Israel Institute of Technology durchgeführte Untersuchung belegt einen einheitlichen biologischen „Fingerabdruck“ über mehrere Produktionschargen hinweg. In der Biopharmazie ist diese Stabilität des Herstellungsprozesses, bekannt als CMC-Bereitschaft (Chemistry, Manufacturing and Controls), eine zwingende Voraussetzung für die Genehmigung durch Behörden. Ohne den Nachweis, dass jede Charge die gleiche Qualität und Zusammensetzung aufweist, bleibt der Weg zu Tests an Patienten versperrt.

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Ein wesentliches Ergebnis der Analyse ist zudem der Vergleich mit herkömmlichen Exosomen: Die Proben von Nurexone wiesen spezifische Proteine auf, die direkt mit Entzündungskontrolle und Nervenregeneration in Verbindung gebracht werden. Kann das Unternehmen diesen biologischen Vorteil in den klinischen Alltag übertragen? Die aktuellen Daten stützen zumindest das Profil des Wirkstoffs ExoPTEN, der primär bei Rückenmarks- und Sehnervverletzungen zum Einsatz kommen soll.

Operative Weichenstellung für die USA

Parallel zum wissenschaftlichen Fortschritt baut Nurexone seine Infrastruktur aus. In Israel entstehen derzeit Kapazitäten für die klinische Fertigung in kleinem Maßstab, um den Übergang von der Forschung zur Produktion unter kontrollierten Bedingungen zu meistern. Gleichzeitig bereitet das Unternehmen über seine Tochtergesellschaft Exo-Top Inc. die operative Entwicklung in den USA vor. Da ExoPTEN bereits den Status als Arzneimittel für seltene Leiden (Orphan Drug Designation) besitzt, ist der regulatorische Rahmen für die USA und Europa bereits teilweise abgesteckt.

An der Börse notierte der Titel am Freitag zum Schluss bei 0,43 Euro. Trotz einer Erholung von rund 6,7 Prozent innerhalb der letzten 30 Tage liegt die Aktie weiterhin knapp 37 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Mit einem RSI von 71,6 deutet die technische Indikation auf eine kurzfristig überkaufte Situation hin, während die annualisierte Volatilität von 41 Prozent die biotech-typischen Schwankungen unterstreicht.

Die kommenden Monate werden maßgeblich durch die Vorbereitung des IND-Antrags (Investigational New Drug) geprägt sein. Mit der Einreichung dieses Dossiers wird sich entscheiden, wann Nurexone die ersten Patienten in klinische Tests aufnehmen kann.

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